Für den Einsatz in rauen Umgebungen wurde der Versorgungsspannungsbereich der CAN-Anschaltung CANgine No. 1 auf 6,5 bis 40 VDC erweitert. Außerdem hat man die Software geändert, um hohe Buslasten auf dem CAN-Bus verarbeiten zu können. Die Firmware Release 2.0 implementiert zwei Meldungs-Queues für Empfangen und Senden, jede mit einer Tiefe von 30 Einträgen. Zusammen mit der Verwendung von sieben Hardware-Puffern für eingehende CAN-Frames stellt dies sicher, dass Meldungs-Bursts auf dem CAN nicht zu einem Nachrichtenverlust führen, solange die Empfangs-Queue ausgelesen wird, bevor sie überläuft. Durch diese Maßnahmen sowie die Möglichkeit der Nachrichtenfilterung kann die CAN-Anschaltung auch an Bussen mit hoher Buslast arbeiten, ohne Meldungen zu verlieren.


Die Elektronik ist in einem 53 mm x 34 mm x 16 mm großen Adaptergehäuse mit zwei neunpoligen D-Sub-Steckverbindern untergebracht. Die Spannungsversorgung erfolgt über zwei Pins des CAN-D-Sub-Steckverbinders.