Einfaches Handling, volle Funktionsfähigkeit selbst unter erschwerten Umgebungen, hohe Echtzeit-Fähigkeit und minimale Kosten: Diese Anforderungen stellt die Industrie nicht nur an Bus-Systeme, sondern auch an die entsprechenden Entwicklungswerkzeuge. Nicht zuletzt wird die Entscheidung, welches Bus-System verwendet werden soll, maßgeblich dadurch beeinflusst, welche Tools auf dem Markt sind, um die Entwicklung zu unterstützen oder gar erst zu ermöglichen.


Einer der am Markt vertretenen Tools ist Cantray der von hse-electronic. Cantrax wurde als komplettes, robustes und handliches Ana­lyse- und Testzentrum für CAN-Bussysteme aller Art konzipiert. Es bietet Funktionsvielfalt bei komfortabler Bedienbarkeit. Cantrax ist in einem relativ kleinen und vollständig gekapselten Gehäuse untergebracht. Die Einheit wiegt weniger als 400 g. Das Gehäuse ist mit einer staub- und feuchtigkeitsresistenten Folientastatur ausgestattet. Die Visualisierung der Daten erfolgt durch eine hintergrundbeleuchtete Vollgrafik-LCD. Die Leistungsaufnahme beträgt weniger als 3W. Die Bedienung erfolgt durch ei­ne menügesteuerte Benutzerführung. Sie ist daher ohne aufwendige Schulungen leicht erlernbar. Cantrax unterstützt CAN 2.0A (standard 11 Bit ID) und 2.0B (extended 29 Bit ID). Die automatische Baudratenerkennung vereinfacht den Umgang mit unbekannten CAN-Bus-Netzen.


Die Firmware ist in einem Flash-Speicher abgespeichert. Cantrax ist daher direkt nach dem Einschalten sofort betriebsbereit. Durch ein einfaches Update der Firmware über einen PC via RS232 kann eine alter­native Firmware geladen werden. Das bedeutet, dass CANTrax über die Firmware kundenspezifisch angepasst werden kann.


Die Basisfunktionen von Cantrax:


– Darstellung und Abspeicherung aller CAN-Busdaten. Durch die umfangreichen Funktionen zum Filtern einzelner IDs oder ID-Bereiche gestaltet sich die Auswertung besonders übersichtlich.


– Vielfältige Triggermöglichkeiten: Auf einzelne IDs oder ID-Bereiche, auf Daten und externe Impulse.


– Verknüpfung von IDs und deren skalierbaren Daten zu einem „Instrument“, beispielsweise einem Drehzahlmesser. Dadurch wird auch „nicht Spezialisten“ (z.B. Service) die Möglichkeit gegeben, aussagekräftige Messungen am CAN-Bus vorzunehmen.


– Versendung von frei definierbaren Nachrichten in zyklischer oder manueller Form zum Simulieren von nicht vorhandenen CAN-Bus-Geräten.


– Umfangreiche statistische Ermittlungen, wie z.B. Buslast in [%/s], [Msg/s] oder [Bytes/s].


– Speicherung der geloggten Daten.


Zum Lieferumfang gehört eine PC-Software (Win 9x, ME, 2000, NT 4x und xp) mit folgenden Features:


– Cantrax-Parameter-Eingabe, Cantrax-Parameter-Sätze speichern und verwalten.


– Laden von alternativer Firmware.


– Auswertung und Abspeichern von zuvor im Cantrax gespeicherten CAN-Messages.


Cantrax wird in einem Hartschalenkoffer komplett mit Netzteil und Kabel geliefert.