Das CAN-OptoKit stellt eine Verbindungsmöglichkeit von CAN-Teilnehmern über ein abgeschirmtes Lichtwellenleiterkabel dar. Basis dafür sind das CAN-OptoConv-Modul und ein Modul CAN-OptoTrans. CAN-OptoConv konvertiert die CAN-Nachrichten aus einem leicht modifizierten CAN-Interface und sendet sie über ein Glasfaserkabel zum CAN-OptoTrans-Modul. Dieses überträgt die empfangenen Nachrichten wiederum in elektrische Signale und speist sie auf den standardisierten Kupferdraht eines CAN-Netzwerkes.


Das CAN-OptoKit wurde für Anwendungen entwickelt, bei denen Störfaktoren wie starke elektromagnetische Verseuchung oder hochsensible Umgebungen vorhanden sind. Eine Verlängerung der bei CAN standardisierten Übertragungswege bis 1 km ist jedoch nicht möglich. Nutzbar ist das Kit nur in Verbindung mit einem CAN-Host-Interface des Herstellers, das speziell für das Kit modifiziert ist. Standardmäßig ist zunächst der Typ VMOD-ICAN3 (ISA, PCI, CompactPCI, VMEbus) vorhanden, darüber hinaus sind Modifizierungen für die Interfaces PC/104 und PMC möglich.