Die Anwender- und Herstellervereinigung CAN in Automation (CiA) hat einen Arbeitskreis eingerichtet, der eine CANopen-Systemspezifikation für Hubarbeitsbühnen entwickelt. Die Spezifikation beschreibt die Systemarchitektur von selbstfahrenden Hubarbeitsbühnen ebenso wie solche, die auf Lastkraftwagen aufgebaut sind. Außerdem werden einzelne CANopen-Geräteschnittstellen definiert, beispielsweise für Joysticks, Drucksensoren, elektrische und hydraulische Antriebe sowie Gateways zum Dieselmotor. Geplant sind eine begrenzte Anzahl von Funktionsklassen für diese Geräte, um einfache und komplexere Anwendungen abzudecken. „Die zu erarbeitenden Empfehlungen sollen die Systementwicklung vereinfachen,“ erklärte das geschäftsführende CiA-Vorstandsmitglied Holger Zeltwanger. „Für die Zulieferer ist von Vorteil, wenn die Anzahl der möglichen Gerätevarianten durch standardisierte Funktionsklassen begrenzt werden.“ Mitte 2010 soll die Spezifikation verabschiedet werden. Interessierte Firmen können bei diesem Standardisierungsvorhaben noch mitwirken.