Toshiba hat mit der Vorstellung eines RISC-Core-basierten Bausteins, der die Implementierung von Displayanwendungen im Armaturenbrett sowie im Cockpit vereinfachen wird, ihre Prozessorfamilie für Kfz-Anwendungen erweitert. Beim dem als „Capricom 2“ bezeichneten TX3903BF handelt es sich um einen 60-MHz-LCD-Controller fürs Automobil, der Toshiba‘s Hochleistungs- Prozessorcore TX39/H mit zwei CAN-Controllermodulen sowie einem spezifischen Grafikdisplay-Controller integriert. Der TX39/H ist ein 32-bit- RISC-Core, der auf der verbreiteten, von der MIPS Technologies Inc. entwickelten R3000A-Architektur beruht. Intern getrennte MCU- und VideoBus-Architekturen sowie eine doppelter G-Bus-Controller liefern verbesserte Grafik- und Speicherleistung.


Der Mikroprozessor, der in einem platzsparenden 208-Pin-QFP-Gehäuse geliefert wird, zeichnet sich durch einen On-Board-Speichercontroller aus, der SDRAM, SRAM, ROM, Page-Mode-ROM, EEPROM und Flashspeicher unterstützt, sowie durch einen Mehrkanal-32-Bit-DMA-Controller. Volle CAN 2.OB-Funktionalität bei Geschwindigkeiten bis 1 Mbit/s gewährleistet Kompatibilität sowohl mit Standard-Frame- (11 bit) als auch mit ExtendedFrame- (29 bit) Identifiern, und ein lokales RAM bietet eine „Nur-Empfangs“-Mailbox sowie 15 „Empfangs- und Sende“-Mailboxen. Da weder CAN noch Displaycontroller-Aktivität einen CPU-Eingriff erfordern, ist die Systemgeschwindigkeit maximiert.