Dr. Jochen Köckler (l.), Vorstandsmitglied der Deutschen Messe AG, und Dr. Klaus-Dieter Rosenbach, Vorsitzender des Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik im VDMA, auf der CeMAT-Pressekonferenz während der Hannover Messe.

Dr. Jochen Köckler (l.), Vorstandsmitglied der Deutschen Messe AG, und Dr. Klaus-Dieter Rosenbach, Vorsitzender des Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik im VDMA, auf der CeMAT-Pressekonferenz während der Hannover Messe. Deutsche Messe

Hintergrund für die im Januar bekanntgegebene Reintegration der CeMAT in die Hannover Messe ist die zunehmende Bedeutung der Automatisierung (Industrie 4.0) für die Logistik. Logistik wird Teil der Produktion und trägt entscheidend zur Steuerung der intelligenten Wertschöpfungskette bei. „Produktions- und Logistikprozesse werden intelligent miteinander vernetzt, um noch effizienter und flexibler produzieren zu können. Auf der CeMAT werden wir diese Verschmelzung erlebbar machen und zeigen, welche neuen Potenziale dadurch entstehen“, erklärte Dr. Jochen Köckler. Vorstandsmitglied der Deutschen Messe. Zur CeMAT 2018 erwartet der Veranstalter rund 1 000 Aussteller. Die Anmeldesituation ist ein Jahr vor Messebeginn „sehr zufriedenstellend“, sagte Köckler weiter.

„Industrie 4.0 ist in der Intralogistik mittlerweile auf nahezu allen Ebenen angekommen“, berichtete Dr. Klaus-Dieter Rosenbach, Vorsitzender des Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik im VDMA auf der Pressekonferenz. Die Vernetzung und die damit verbundenen Möglichkeiten stellen Hersteller und Anwender vor zahlreiche Herausforderungen und Fragen, denen sich der VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML widmet. Das Projekt mit dem Titel ‚Technologie-Roadmaps für die Intralogistik 2025‘ untersucht verschiedene Technologiepfade für die Intralogistik und welche Chancen und Risiken damit für die Hersteller verbunden sind. „Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2018 im Rahmen der CeMAT vorgestellt“, kündigte Rosenbach an.

Geländeplan für die CeMAT und Hannover Messe 2018: Die CeMAT-Hallen sowie zugehöriges Freigelände (FG) und Pavillions (P32 bis P35) sind blau gekennzeichnet. Die Hallen und Pavillions für die Hannover Messe sind grau unterlegt.

Geländeplan für die CeMAT und Hannover Messe 2018: Die CeMAT-Hallen sowie zugehöriges Freigelände (FG) und Pavillions (P32 bis P35) sind blau gekennzeichnet. Die Hallen und Pavillions für die Hannover Messe sind grau unterlegt. Deutsche Messe

CeMAT-Hallen und Hallenbelegung

Die CeMAT wird 2018 die Hallen 19, 20, 21, 24, 25 und 26, die vier Pavillions P32 bis P35 und einen Teil des Freigeländes zwischen den Pavillions und der Halle 27 belegen. Halle 19 und 20 wird für Aussteller  aus den Bereichen Software und IT, Lagersysteme und -anlagen sowie Foren und Sonderschauen (Logistic 4.0 Experience Hub, Logistics Start Ups und Logistics 4.0 Forum) beherbergen. In die Halle 21 kommen die Fördertechnik, FTS, Logistik-Roboter, Automatisierung und Produktionslogistik sowie das Logistics Solutions Forum. Halle 24 wird für Transportlogistik, Verpackungstechnik, Kennzeichnungstechnik, Track&Trace sowie Kommissionierung zur Verfügung stehen. In den Hallen 25 und 26 werden Krane, Elektrofahrzeuge, Hebezeuge, Hubarbeitsbühnen und Flurförderfahrzeuge zu sehen sein.

Auf dem ‚Logistics 4.0 Forum‘ werden Experten aus Industrie und Intralogistik an allen fünf Messetagen die Chancen der Vernetzung von Produktion und Logistik diskutieren. Im Mittelpunkt stehen dabei mobile Roboterlösungen, die zunehmend in Produktion und Lager eingesetzt werden und den Mitarbeiter entlasten. Ladungsträger sind künftig ebenfalls mobil, fahren autonom durchs Lager oder durch die Produktionshallen, kommunizieren selbstständig miteinander und lassen sich mit Wearables ganz einfach über Gesten steuern. Wie das praktisch aussieht, erfahren die Besucher im ‚Logistics 4.0 Experience Hub‘. Auf einer Fläche von mehr als 2 500 Quadratmetern wollen die Aussteller zeigen, wie die 4.0-Welten künftig gestaltet werden soll.