Die europäischen Automobilhersteller bekennen sich zwar deutlich dazu, die Sorgen über die globale Erwärmung zu teilen, sind aber der Ansicht, dass die derzeit geführte Debatte über die CO2-Emissionen der Autos nicht mit der richtigen Balance geführt wird. Nach Angaben der ACEA (European Automobile Manufacturers Association), der 13 europäische Automobilhersteller angehören, ist die Verringerung der CO2-Emissionen ausschließlich mit Hilfe der Fahrzeug-Technologie „die teuerste und am wenigsten kostengünstige Option“.

Vielmehr führe dies zu einem Anstieg der Produktionskosten sowie des Verkaufspreises. Außerdem müssten jeglicherlei Maßnahmen der Politik auf diesem Gebiet gemeinsam mit der Industrie entworfen und implementiert werden, aber nicht gegen die Industrie. Für die ACEA umfasst ein integrierter Ansatz zur Verbesserung der CO2-Emission weitere Verbesserungen im Bereich der Fahrzeug-Technologie, Entwicklung und Verfügbarkeit von Treibstoffen der Gattung Low-Carbon-Fuels, Anpassungen der Infrastruktur, eine Veränderung des Fahrstils sowie eine erhöhte Nachfrage nach Fahrzeugen mit hohem Wirkungsgrad (und damit geringerem Verbrauch), die durch eine harmonisierte CO2-abhängige Besteuerung der Autos und alternative Treibstoffe vorangebracht wird.

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