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Die icom Data Suite unterstützt ab der Version 1.2 das Programmiersystem Codesys und ermöglicht die Verarbeitung von Lua-Skripten. Insys

Somit ergänzt die Software ‚ die professionellen Router-Serien MRO und MRX um Funktionalitäten zum Erfassen und Verarbeiten von Anwendungsdaten. Mit der Data Suite können Anwender Codesys-Steuerungen oder andere Geräte, die auf der Laufzeitumgebung basieren, per TCP (V2/V3) und über Codesys Gateway Server (V3) in Infrastrukturen einbinden und vernetzen. Parallele Zugriffe anderer Instanzen sind weiterhin möglich, etwa durch WebVisu oder Programmiertools.

Die Daten von Codesys-Steuerungen und -Geräten werden protokoll- und herstellerunabhängig erfasst. Zur ihrer Verarbeitung stehen u.a. Logik- oder Arithmetik-Funktionen zur Verfügung. Zudem lassen sich über Timer, Flags und einen Event-Handler Anwendungen der Zustandsüberwachung realisieren. Anwender können aktuelle Werte über ein lokales, per Browser erreichbares Dashboard darstellen und an Scada-, ERP-Systeme oder Clouds übertragen. Dort gibt es neben einer Visualisierung auch Funktionen wie Logging oder Reporting. Geräte lassen sich mittels SMS, MQTT sowie aus Cloud-Diensten heraus auch zentral konfigurieren und steuern. Über sog. Application Connectors vernetzen die Profi-Router auch Siemens S7-Steuerungen, Modbus- und weitere Geräte, sodass verschiedene Einheiten interagieren können.

Für Anwendungen, die eine noch höhere Flexibilität erfordern, hat das Unternehmen eine Laufzeitumgebung für Lua implementiert. Diese ermöglicht es, Lua-Skripte ereignisgesteuert zu starten, um Funktionen der icom Data Suite flexibel und individuell zu kombinieren. Beispielsweise können damit vordefinierte Konfigurationen der Software automatisiert an Anlagenspezifika angepasst oder Konfigurationsprofile automatisch gewechselt werden.

Zu Testzwecken steht die Software mit allen Funktionen 30 Tage kostenlos zur Verfügung.

SPS IPC Drives 2017: Halle 7, Stand 201