Die immer kürzeren Innovationszyklen in der Elektronikbranche und gesetzliche Auflagen wie die EU-Chemikalienverordnung REACH lassen die Zahl der abgekündigten elektronischen Komponenten seit Jahren nach oben schnellen. Dr. Wolfgang Heinbach, Vorstandsvorsitzender des Industrieverbandes COG (Component Obsolescence Group) Deutschland e.V., rät betroffenen Firmen zu schnellem und konsequentem Handeln. „Die einzige effiziente Möglichkeit, dieses Problem in den Griff zu bekommen und die unkalkulierbaren Zusatzkosten nachhaltig zu reduzieren, ist die Einführung eines konsequenten Obsoleszenz-Managements über die gesamte Supply Chain hinweg“, so Dr. Heinbach.

COG Expo

COG-Vorsitzender Dr. Wolfgang Heinbach rät Unternehmen, sich frühzeitig mit dem Problem der Produktobsoleszenz auseinanderzusetzen. COG

Auf der am 22. November im Congressforum in Frankenthal stattfindenden COG Expo 2017 können sich Unternehmen bei insgesamt 23 Ausstellern über Präventivmaßnahmen und Strategien zum Obsoleszenz-Management informieren. Zu den Unternehmen vor Ort zählen unter anderem Amsys, BMK, Dis-Tec, IHS Markit, das International Institute of Obsolescence Management (IIOM), Rochester Electronics, Rutronik, Silicon Expert, TQ-Systems und Würth Elektronik .Das Angebot der Aussteller reicht dabei von komplexen Bauteile-Datenbanken mit integrierter Abkündigungsprognose über internationales Beschaffungsmanagement, Engineering-, Rework- und Electronic-Manufacturing-Services bis hin zur Nachserienfertigung abgekündigter Bauelemente und Entwicklung kundenspezifischer Replacement-ICs.

Für den Besuch der am 22. November von 9 bis 17 Uhr geöffneten COG Expo 2017 ist aus Kapazitätsgründen bis spätestens 10. November 2017 eine vorherige Anmeldung über die COG-Website erforderlich, auf der sich auch ausführlichere Veranstaltungsinformationen finden.