Das SCS überwacht und analysiert Motoren ohne die Verwendung von zusätzlichen Sensoren.

Das SCS überwacht und analysiert Motoren ohne die Verwendung von zusätzlichen Sensoren. Redaktion

Das SCS überwacht und analysiert Motoren ohne die Verwendung von zusätzlichen Sensoren. Dieses Antriebs-Automatisierungssystem ermöglicht einen bedarfsgerechten Wartungs- und Instandhaltungsprozess für Antriebe und Maschinenperipherien. Über eine künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence) lernt das Motormanagement, wann welche Belastungszustände auftreten. Eine Visualisierungssoftware zeigt alle Daten für eine bedarfsorientierte Instandhaltung, sowohl auf der Maschinenleitebene als auch auf mobilen Endgeräten. Da es Retrofit tauglich ist, eignet sich das Monitoring auch für Bestandsanlagen.

Bisher eignet sich das System nur für unternehmenseigene Umrichter. Mitte 2018 soll eine Blackbox ermöglichen, unternehmensunabhängig Frequenzumrichter anzubinden. Mit der Überwachung möchte das Unternehmen sich weg von der klassischen Antriebstechnik orientieren.

Motoren dezentral steuern

Eine Anlage dezentral zu steuern, soll den Produktionsprozess vereinfachen und dem Anwender mehr Übersicht und Zeit verschaffen. Das dezentrale Motormanagementsystem Field Drive System mit integrierter Energieverteilung spart aufgrund einer modernisierten Schnellanschlusstechnik Installationszeit und Ressourcen. Bei der Wahl des Kommunikationsbusses stehen dem Anwender Profinet, Profibus, AS-Interface, 24 V Binär und Even Thinking zur Verfügung. Eine integrierte Steuerung ermöglicht die Selbststeuerung des Transportguts ohne die übergeordnete Anlagensteuerung.

Laut dem Unternehmen könnte das Energy-Recovery-System (ERS) Bremswiderstände ablösen.

Laut dem Unternehmen könnte das Energy-Recovery-System (ERS) Bremswiderstände ablösen. MSF-Vathauer

Laut dem Unternehmen könnte das Energy-Recovery-System (ERS) Bremswiderstände ablösen. Es führt überschüssige Energie ohne Zwischenspeicherung wieder zurück in das Anlagennetz und das mit einem Wirkungsgrad von 98 %. Außerdem entstehen keine weiteren Kosten, da es keine externen Filter und Drosseln benötigt. Aufgrund der Dank der kompakten Bauform, spart es Platz im Schaltschrank sowie in Anlagen ein und ist in der Schutzart IP 20 sowie IP 54 erhältlich.

Damit Hersteller und Anwender von den Vorteilen profitieren können, hat MSF das ERS so konzipiert, dass es sich für Neuanlagen und zum Nachrüsten in Bestandsanlagen eignet. Optional lässt sich das System parallel zu einem Bremswiderstand einsetzen. Zudem kann das ERS herstellerunabhängig mit allen Frequenzumrichtern oder Servoreglern betrieben werden, die über einen herausgeführten Zwischenkreis verfügen und deren Zwischenkreisspannung über einen umgesteuerten Gleichrichter (B6U) erzeugt wird.