Die neuen SMARC-2.0-Module von Congatec unterstützen USB-C. Congatec

Zur weiteren Standardisierung des Interface-Setups unterstützt das neue SMARC-2.0-Computer-Modul Conga-SA5 jetzt auch USB-C. Congatec

Durch die USB-C-Spezifikation der SMARC-2.0-Module werden USB-Schnittstellen noch universeller einsetzbar, was auch das Interface-Setup von SMARC-2.0-basierten Embedded-Geräten noch weiter standardisiert.

Systementwickler können USB-C für Standard-Peripheriegeräte von USB 3.1 bis USB 1.0 nutzen und auch Displays anschließen und für die Stromversorgung des Systems oder der Peripheriegeräte nutzen, was den Verkabelungsaufwand auf ein einziges Kabel reduziert. Zudem dient der aktuelle, USB-3.1-spezifikationskonforme Datendurchsatz von bis zu 5 Gigabit/s auch als Turbolader für datenintensive Applikationen. Typische Applikationen für solche auf Intel-Atom-, Celeron- oder Pentium-Prozessoren (Codename Apollo Lake) basierenden SMARC-2.0-Designs sind Handhelds und andere mobile Geräte mit geringem Stromverbrauch und hohen Leistungsanforderungen.

In einem ersten Schritt implementiert Congatec USB-C auf seinem neuen Conga-SA5-SMARC-2.0-Computer-on-Modul und auf dem neuen Evaluation-Carrierboard Conga-Seval. Die USB-C-Funktionen umfassen USB-2.0- und USB-3.1-Gen-1-Support mit Datenraten von bis zu 5 Gigabit/s und alternativen Modi für Display Port 1.2 (DP-Alt) und USB Power Delivery (USB-PD), die eine Leistungsaufnahme von bis zu 100 W unterstützt. Alle Signale sind gleichzeitig an der punktsymmetrischen USB-C-Buchse mit 24 Signal Pins verfügbar. An Power-Modi unterstützt die Lösung alle USB-PD-Modi, wie sie vom USB-IF (Universal Serial Bus Implementers Forum) spezifiziert wurden. Sie kann neben dem USB-3.0-kompatiblen Modus mit 5 V und 1,5 A zusätzlich Spannungen von 12 und 15 V mit bis zu 3 A sowie auch 20 V mit maximal 5 A liefern. Damit wird USB-C auch zu einem vereinheitlichenden Stromversorgungsstandard für sowohl Peripheriegeräte als auch Systeme.