Mithilfe einer virtuellen Simulation auf Basis thermodynamischer Rahmendaten kann eine applikationsspezifische Kühllösung zunächst berechnet und ihre Wirkung nachgestellt werden, bevor sie in Produktion geht.

Mithilfe einer virtuellen Simulation auf Basis thermodynamischer Rahmendaten kann eine applikationsspezifische Kühllösung zunächst berechnet und ihre Wirkung nachgestellt werden, bevor sie in Produktion geht. CTX

Bei der Wahl eines geeigneten Kühlkörpers muss der Entwickler relativ früh festgelegen, ob das zu kühlende Bauteil eine passive, aktive Lüfter- oder gar Flüssigkeitskühlung erfordert. In der Regel wissen die Anwender der Kühlkörper aus Erfahrung, welche Art der Kühlung ihre spezielle Applikation benötigt. Wie genau der Kühlkörper jedoch dimensioniert und designt werden muss, ergibt sich erst im Gespräch mit dem Kühlkörperproduzenten und aus einer thermischen Simulation.

Mit diesem analytischen Prozess lässt sich der Temperaturzustand eines elektronischen Bauteils vorausberechnen. Speziell bei der Entwicklung eines neuen Produkts kann eine solche thermische Simulation dazu beitragen, mögliche thermische Probleme frühzeitig zu erkennen. Zudem trägt sie durch die Optimierung des Kühlkörperdesigns maßgeblich zur Einsparung von Kühlkörpermaterial und -gewicht bei.

Stellt sich beispielsweise heraus, dass durch eine Veränderung der Kühlkörpergröße, des verwendeten Materials oder der Befestigungsart eine Zwangsbelüftung durch eine passive Kühlung ersetzt werden kann, spart dies in nicht unerheblichem Maß Material- und Fertigungskosten. Mit geeigneten Materialalternativen und Fertigungsmethoden lassen sich ebenfalls dank der applikationsspezifischen Lösungen die Kosten reduzieren. Durch die thermische Simulation entfällt in der Regel der kostspielige Part der Prototypenfertigung oder er wird deutlich reduziert. CTX erzielt nicht zuletzt deswegen heute den überwiegenden Teil des Kühlkörpergeschäfts mit projekt- und applikationsspezifischen Produkten.