Mit dem Cyber Valley sollen Technologien des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz vorangetrieben werden.

Mit dem Cyber Valley sollen Technologien des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz vorangetrieben werden. Bosch

Nach dem Vorbild des Silicon Valley sollen mit dem Cyber Valley Technologien des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz vorangetrieben werden. An dem Projekt beteiligen sich neben dem Land Baden-Württemberg und dem Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme auch die Unternehmen Bosch, ZF Friedrichshafen, Daimler, BMW, Porsche und Facebook sowie die Universitäten Stuttgart und Tübingen. „Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz sind Schlüsselkompetenzen, um die vernetzte Welt zu gestalten“, erklärte Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner anlässlich des Startschusses des Cyber Valley in Stuttgart. „Im internationalen Innovationswettbewerb sollte Deutschland bei diesem Know-how das Feld nicht allein den großen ausländischen IT-Unternehmen überlassen.“

Bosch und Porsche unterstützen das Cyber Valley

Bosch unterstützt die Aktivitäten rund um das Cyber Valley mit rund sieben Millionen Euro, das Land Baden-Württemberg will in den kommenden Jahren 50 Millionen Euro investieren. Michael Steiner, Mitglied des Vorstandes Forschung und Entwicklung bei Porsche, bezeichnete das Cyber Valley während der Auftaktveranstaltung in Stuttgart als ideale Ergänzung zum Projekt Mission E, im Rahmen dessen Porsche bis Ende des Jahrzehnts den ersten rein elektrisch betriebenen Sportwagen auf den Markt bringen will. Ausbau der wissenschaftlichen Exzellenz, Nachwuchsförderung und eine starke Gründerszene sind die zentralen Ziele des Cyber Valleys, das eine der größten Forschungskooperationen im Feld der künstlichen Intelligenz in Europa werden soll.