Mit der Kooperation mit Chargepoint unterstreicht Daimler sein Engagement in Sachen Elektromobilität.

Mit der Kooperation mit Chargepoint unterstreicht Daimler sein Engagement in Sachen Elektromobilität. Daimler

Mit der Zusammenarbeit plant Chargepoint eine Ausweitung seines Geschäfts auf den europäischen Markt. Daimler will mit der strategischen Beteiligung an dem US-Unternehmen  seine neue Produktmarke EQ stärken, unter der das Unternehmen künftig sein Know-how rund um die Elektromobilität von Mercedes-Benz bündelt. Die Kooperation soll den Grundstein für ein umfassendes Ladeangebot legen.

Daimler investiert derzeit massiv in die Elektromobilität und geht dabei über die reine Fahrzeugentwicklung hinaus. Allein in den nächsten Jahren will das Unternehmen rund 10 Milliarden Euro in den Ausbau des Produktportfolios der Marke EQ investieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau des elektromobilen Ökosystems mit entsprechenden Produkten und Dienstleistungen.

Ausweitung nach Europa geplant

Den Sitz im Chargepoint-Verwaltungsrat wird Axel Harries übernehmen, Leiter der Daimler-Unternehmensstrategie Case und damit Chef des Thinktanks rund um die Elektromobilität. Chargepoint verfügt derzeit über ein Netz aus 33.000 elektromobilen Ladespots, das kontinuierlich erweitert wird. Insbesondere die Ausweitung des Geschäftsfeldes der elektromobilen Ladeinfrastruktur auf den europäischen Markt ist geplant. Sowohl die Entwicklung als auch Produktion von Infrastrukturlösungen für Elektrofahrzeuge gehören zu Chargepoints Leistungsportfolio – vom konventionellen AC-Laden bis hin zum schnellen Laden via DC mit bis zu 400 kW.

Technologisch greift das Unternehmen in Europa auf das standardisierte Combined Charging System (CCS) zurück und bietet damit eine markenübergreifende Kompatibilität für künftige Elektrofahrzeugmodelle.  Alle Produkte von ChargePoint sind softwareseitig vernetzt und mehrstufig ausbaubar. Neben der Hardware werden auch Cloud-basierte Lösungen angeboten, die von nutzerspezifischen Energiemanagementsystemen über Bezahlsysteme bis hin zur mobilen App für den Privatkunden reichen