Das AS-i/PROFIBUS-DP-Gateway in IP 67

Die hohe Schutzart IP 67 erlaubt einen Einsatz des Gerätes im rauen Feld. Der Anschluss des AS-i Stranges erfolgt über die elektromechanische Schnittstelle (Durchdringungstechnik), wie sie auch von zahlreichen AS-i Slaves bekannt ist. Der Profibus wird über PG-Verschraubungen sowie Feldzugklemmen im Gerät angeschlossen. Abschlusswiderstände für PROFIBUS können intern zugeschaltet werden. Die Inbetriebnahme, Fehlersuche und Projektierung am AS-i Kreis kann trotz der hohen Schutzart, wie auch bei allen anderen AS-i Mastern, mit Hilfe zweier Taster, einer LCD sowie sieben LEDs direkt am Gerät vorgenommen werden. Zusätzlich sind großzügige Beschriftungsfelder vorhanden.
Die Bedienung des AS-i/PROFIBUS-DP-Gateway in IP 67 ist identisch mit der des Gerätes in IP 20 (BAS M-W-002-DP-C2). Die Bezeichnung C2, erweiterte Kontroll-Funktionalität mit wesentlich kürzeren Programmbearbeitungszeiten, verleiht dem Gerät die Fähigkeit, einer Kleinsteuerung gleichzukommen.
Bis zu 16 KByte Programmspeicher, 250 Timer, 250 Zähler und 1 KByte für Merker stehen für die nichtflüchtig im EEPROM hinterlegten Programme zur Verfügung. Das Vorverarbeiten von Informationen im Master entlastet übergeordnete Steuerungen und senkt die Reaktionszeiten spürbar. Programmiert wird in einer STEP5-ähnlichen Syntax, die um AS-i-spezifische Befehle erweitert wurde und die Möglichkeit bietet, Verknüpfungsanweisungen in einer alternativen einfacheren Form einzugeben.
Mit dem beigefügten Standard-Softwarepaket kann die Inbetriebnahme und Programmierung des Gerätes von einer seriellen Schnittstelle eines PCs ohne zusätzliche teure Hardware durchgeführt werden. Lediglich ein PROFIBUS-Konverter als Verbindungsglied zwischen der RS232-Schnittstelle des PCs und dem AS-i/PROFIBUS-Gateway wird benötigt. Die Gerätestammdatei (GSD) sowie die Typdateien sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten.

Balluff
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