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Digi-Key

Die Meldung erreichte am Nachmittag des 01.04.2011 die Redaktion – die prompt an einen Aprilscherz glaubte. Allerdings datiert auf der Presse-Homepage von Digi-Key die Originalmeldung auf den 25.03. und ein Unternehmenssprecher bestätigte ebenfalls den Kursschwenk: „This is real… No more print catalogs„. Die Kataloge finden sich heute noch auf vielen Schreibtischen von Entwicklungsingenieuren. Wenngleich ein Teil durchaus als Monitorsockel dienen mag, so blättern viele Techniker doch gerne im Druckwerk, um nach dem idealen Bauteil für ihre Aufgabe zu fahnden.

Kein Aprilscherz: Digi-Key will keine Kataloge mehr drucken.

Kein Aprilscherz: Digi-Key will keine Kataloge mehr drucken.

Das Unter­nehmen stellt also ab sofort die gedruckten Versionen seines Produktkata­logs und seines Techzone-Magazins ein und wird diese Ressourcen künftig aus­schließ­lich online anbieten. Mit dieser Entscheidung für „voll-digital“ will Digi-Key nach eigenen Angaben einen Beitrag zum Umweltschutz leisten und zu einem voll-inte­grierten, Internet-basierten Distributor werden.

Per Maus und Tastatur haben Kunden in aller Welt­ Zugriff auf Millionen von Produk­ten, die Digi-Key am Lager hält, und die zugehörigen Produkt­informationen. Alle Produkte werden von Digi-Keys Zentrallager in Thief River Falls, Minnesota im Norden der USA aus gelie­fert. Auch wenn es keinen Katalog und kein Magazin auf Papier mehr geben soll – als digitale Varianten bleiben beide den Kunden erhalten. Dazu kommen eine Fülle weiterer Online-Tools, die Digi-Key in den vergangenen Jahren entwickelt hat.