Vorstand Joe Kaeser zeigte sich mit den Ergebnissen des ersten Quartals zufrieden.

Vorstand Joe Kaeser zeigte sich mit den Ergebnissen des ersten Quartals zufrieden.Siemens

Die schwächere Industriesparte litt vor allem unter dem schlechteren Geschäft im Bereich Power and Gas. „Die meisten unserer Geschäfte haben sich im Rahmen unserer Erwartungen entwickelt“, zeigte sich Joe Kaeser, Vorsitzender des Vorstands bei Siemens, zufrieden mit dem Start ins neue Geschäftsjahr. Im Segment ‚Digital Factory‘ stieg der Auftragseingang um 4 % – vor allem in Bereich Motion Control und Industrie-Software sowie durch ein weiteres starkes Quartal in China. Höhere Umsatzerlöse gab es bei allen Geschäften, in erster Linie bei Motion Control, Fertigungsautomatisierung und Industrie-Software, sowie in allen Regionen, angeführt von China und den USA. Die Umsätze stiegen um 10 % auf 2,163 Milliarden Euro. Das Ergebnis lag mit 20 % über dem letzten Quartal bei 386 Millionen Euro.

Bei ‚Process Industries and Drives‘ machte sich ein geringeres Volumen bei Großaufträgen im Large-Drives-Geschäft sowie eine schwächere Nachfrage aus der Rohstoffindustrie bemerkbar. Der Auftragseingang ging um 7 % zurück. Trotzdem stiegen die Umsatzerlöse in allen Geschäften, angeführt von Large Drives, was an der Abwicklung älterer Großaufträge lag. So erwirtschaftete das Segment mit 2,218 Milliarden Euro 5 % mehr Umsatz. Hohe Aufwendungen für Vertrieb sowie Forschung und Entwicklung, die Vertriebsaufstellung in Wachstumsregionen und die Produktentwicklung im Prozessautomatisierungsgeschäft belasteten das Ergebnis. Es lag 5 % unter dem letzten Quartalsergebnis mit 163 Millionen Euro.