Die DDR4-Speicher sollen nach Angaben von IC Insights 2017 den größten Marktanteil einnehmen. Rund 58 Prozent des Speichermarkts sollen sie dann ausmachen, DDR3 hingegen nur noch 39 Prozent. Der Anteil von DDR 4 stieg seit der Markteinführung 2014 kontinuierlich an und erreichte im Jahr 2016 seinen vorerst höchsten Anteil.

Der Marktanteil der DDR4-Generation stieg seit 2014 stetig an und soll 2017 mit 58 % den größten Anteil am Markt ausmachen.

Der Marktanteil der DDR4-Generation stieg seit 2014 stetig an und soll 2017 mit 58 Prozent den größten Anteil am Markt ausmachen. IC Insights

Bei Markteinführung 2014 machten die DDR4-Speicher nur rund 4 Prozent des Gesamtmarktes aus, da sie zu diesem Zeitpunkt oft nur für High-End-Desktop-Computer interessant waren. Nach und nach stieg der Anteil, da immer mehr Rechenzentren und Internetunternehmen ihre Hardware mit den schnelleren und energiesparenden DDR4-Speichern aufrüsteten. So erreichten sie 2015 bereits einen Marktanteil von 20 Prozent. Dieser stieg 2016 auf 45 Prozent. Für 2017 prognostiziert IC Insights einen Anstieg auf 58 Prozent und begründet diese Vorhersage mit dem Einzug von DDR4-Speichern in Notebooks, Smartphones und High-End-Tablets. Einen weiteren Grund sieht IC Insights darin, dass sich der ASP (Average Selling Price) dem Preisniveau von DDR3-Speichern annäherte.

Der ASP von DRAM-Speichern stieg seit April 2016 um 54 Prozent an.

Der ASP von DRAM-Speichern stieg seit April 2016 um 54 Prozent an. IC Insights

Dagegen stieg der Preis für DRAM-Speicher seit April 2016 stark an. Im April 2016 lag der ASP für DRAM-Speicher bei 2,41 US-Dollar und stieg auf 3,70 US-Dollar im Februar 2017 an. Das entspricht einer Steigerung von 54 Prozent. IC Insights erwartet trotzdem für 2017 gute Absatzzahlen, da sich eine Preissenkung abzeichne, weil Samsung und SK Hynix ab Mitte 2017 mit einer verstärkten Produktion von DRAM-Speichern rechnen.