Neben dem Testoval und dem Laussitzring, beide im brandenburgischen Klettwitz, eröffnet Dekra jetzt ein Testareal in Malaga. Die beiden Prüfzentren in Deutschland sollen größer angelegte Prüfprojekte durchführen, wohingegen das Testareal sich auf kleinere Projekte konzentriert.

Auf dem Testareal will Dekra verschiedene Assistenzsysteme für das autonome Fahren wie etwa Rotlichtwarner testen.

Auf dem neuen Testareal will die Prüfgesellschaft verschiedene Assistenzsysteme für das autonome Fahren wie etwa Rotlichtwarner testen. Dekra

Bei der Eröffnung veranschaulichte Dekra anhand von Live-Demonstrationen zwei beispielhafte Szenarien, die die Prüfgesellschaft entwickelte, um V2X-Technologien (Vehicle-to-Everything) zu testen. Dazu zeigten drei konventionelle und zwei elektrisch angetriebene Fahrzeuge Tests für die Emergency Electronic Brake Lights (EEBL; Elektronisches Gefahrenbremslicht) und Road Work Warning (RWW; Baustellenwarnung). Zudem testet das Unternehmen dort ebenfalls Technologien wie etwa Assistenzsysteme für Linksabbiegen, Notbremsungen oder Grüne Welle.

Zur Eröffnung des Testareals konnten die Organisatoren Regierungsvertreter sowie Mitglieder des Managements begrüßen. Ivo Rauh, Dekra Vorstandsmitglied und verantwortlich für das weltweite Industriegeschäft, sagte zur Einweihung des Prüfzentrums: „Das Areal in Malaga wird es uns als Teil unseres globalen Testverbunds ermöglichen, Sicherheits- und Konnektivitäts-Prüfungen auf intelligente Weise zu kombinieren. Das Ziel ist es, Fahrzeughersteller und -zulieferer in die Lage zu versetzen, einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen und sich zukunftssicher zu positionieren.“