So funktioniert die kontaktlose Übertragung.

So funktioniert die kontaktlose Übertragung.Hochschule Amberg-Weiden

Die kontaktlose Daten- und Energieübertragung des Forschungsprojekts ‚Kontaktlose Backbonesysteme (Koba)‘ unter Leitung von Prof. Dr. Hans-Peter Schmidt, Fakultät Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule Amberg-Weiden erleichtert die Installation in der Fertigungstechnik. Auch die fehlerträchtige Verdrahtung entfällt. Module, wie Temperaturregler, Ein- und Ausgangsbaugruppen, lassen sich einfacher, schneller und beliebig ein- und umsetzen. Bei Ausfall einer Einheit lässt sich dieses ohne eine Betriebsunterbrechung des gesamten Systems ersetzen. Bei dem Projekt legten die Wissenschaftler einen Schwerpunkt auf eine hohe Energieeffizienz, hohe Datenübertragungsrate und bestmögliche Störsicherheit.

Das bisherige Forschungsprojekt Koba wurde in einer Kooperation der Hochschule Amberg-Weiden, des Instituts Init der Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie der Unternehmen Weidmüller und der Leoni durchgeführt. Dabei konzentrierten sich die Wissenschaftler auf Anwendungen des Systems innerhalb eines Schaltschrankes. Jetzt führt Prof. Dr. Hans-Peter Schmidt das Projekt für den Einsatz in Fertigungshallen, Flughäfen oder Förderanlagen weiter. Das Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert.