Jetzt ist ein Prototyp fertig geworden (Bild: Design Continuum) unter Mithilfe zahlreicher Firmen wie AMD, Google, Red Hat und anderen. Mittlerweile ist eine gemeinnützige Stiftung gegründet worden mit dem Namen “One Laptop per Child”, die sich nach einer Produktionsaufnahme des Geräts um die Verteilung kümmern soll. Kaufen wird man dies Gerät nicht können: Es wird ab 2007 ausschließlich über die Stiftung an die Kinder in interessierten Ländern gegeben. Gemeldet haben sich da u.a. Ägypten, Brasilien und Thailand. Der Gouverneur von Massachusetts, der Heimat des MIT, will 54 Mio. $ für diesen Zweck in die Stiftung einbringen. Die Kostensenkung geht zu einem großen Teil auf den Farbbildschirm zurück, der nur noch 30 $ kosten wird. Der Computer arbeitet unter Linux und hat drahtlosen Internetzugang, aber nur dort, wo eine Internet-Basisstation zu finden ist. Von gängigen Laptops unterscheidet er sich vor allem in der Speichergröße, die hier auf das unbedingt Notwendige beschränkt wurde. Betrieben werden kann der Laptop an einer Steckdose ? oder aber mit Hilfe einer Kurbel, die über einen Generator Strom erzeugt.

Quelle: Klaus H. Knapp
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