Robert Blake (Altera): Im Vergleich zu Cyclone II sind die Kosten pro Logikelement bei Cyclone III um 20% geringer.

Robert Blake (Altera): Im Vergleich zu Cyclone II sind die Kosten pro Logikelement bei Cyclone III um 20% geringer.

Low-Cost-FPGAs in 65-nm-Technologie

Altera hat mit der Auslieferung von Mustern von Cyclone-III-FPGAs begonnen. Es handelt sich hierbei nach Angeben von Robert Blake, Vice President of Product Planning bei Altera, um „die branchenweit ersten 65-nm-Low-Cost-FPGAs“. Blake weiter: „Die Cyclone-III-FPGAs haben eine um 75% geringere Stromaufnahme als vergleichbare FPGAs und bieten 5000 bis 120.000 Logikelemente, bis zu 4 Mbit Speicher und bis zu 288 DSP-Multiplizierer.

Im Vergleich zur Vorgängergeneration sind die Kosten pro Logikelement 20% geringer.“ Dabei betont Blake, dass bereits 250 ausgesuchte Kunden weltweit (50 davon in Europa) seit Januar mit der Software-Version Quartus 6.1 an der Entwicklung von Cyclone-III-ICs arbeiten. „Schon Cyclone II war eine Alternative zur ASIC-Technologie, aber mit Cyclone III wird der Einsatz von FPGAs für die Entwickler noch interessanter“, führt Blake weiter aus. „Mit Cyclone III gehen wir ganz neue Märkte an, von denen Video-Überwachungssysteme, tragbare medizinische Geräte, Pico-Basisstation für den Mobilfunk und Software-Defined Radio nur einige Beispiele sind.“ So erklärte Blake beispielsweise, dass der Einsatz von Cyclone III die Kosten zur Implementierung eines SD H.264-Codierers auf unter 5 Dollar pro Kanal verringern kann. „Das ist halb so teuer wie eine DSP-Lösung und als Zusatzeffekt ist die Verlustleistung erheblich geringer.“ Die Entwicklung erfolgt mit der neuen Quartus-II-Software in der Version 7.0. (av)