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Die optische Zeichenerkennung (OCR) beschreibt die automatische Zeichenerkennung einer gedruckten Vorlage. Dem eigentlichen OCR-Prozess geht eine Strukturerkennung voraus, in der zuerst Textblöcke von graphischen Elementen unterschieden, die Zeilenstrukturen erkannt und schließlich Einzelzeichen separiert werden. OCR gliedert sich in die Arbeitsschritte Bilderfassung, AOI (Area of Interest) erfassen, Segmentierung, Zeichenerkennung und Wörterbuchabgleich. Der OCR-Reader BR40 entziffert laut Wenglor sämtliche Schriftzeichen und Zahlen in allen Sprachen dieser Welt. Auch Logos, Zeichenkombinationen, Bildfragmente und Druckmarken merkt er sich nach einem Einlernvorgang. Die Zeichen können gedruckt, genadelt, gestanzt oder gepunktet sein. Sowohl das Lesen, als auch Vergleichen und eine Gut-/Schlecht-Auswertungen der Zeichen und Symbole ist einfach und sicher möglich. Es können bis zu vier verschiedene Objekte (mit je ca. 25 Zeichen) pro Bild gelesen, verglichen und ausgegeben werden. Das heißt man benötigt nur einen OCR-Reader für vier verschiedene Leseaufgaben in einem Sichtbereich. Bis zu 20 Projekte sowie 20 Zeichensätze können hierfür im Sensor gespeichert werden. (uns)