Der Vorstand stellt den Geschäftsbericht vor: (v. l. n. r.) Philip Harting, Maresa Harting-Hertz, Dr. Frank Brode, Margrit Harting, Dietmar Harting, Torsten Ratzmann und Dr. Michael Pütz.

Der Vorstand stellt den Geschäftsbericht vor: (v. l. n. r.) Philip Harting, Maresa Harting-Hertz, Dr. Frank Brode, Margrit Harting, Dietmar Harting, Torsten Ratzmann und Dr. Michael Pütz.Harting

Mit 479 Millionen Euro lag  der Umsatz 2012 0,4 % unter dem des Vorjahres. Dietmar Harting, persönlich haftender Gesellschafter von Harting, bewertet das Ergebnis aber positiv: „Es entspricht voll und ganz unseren Erwartungen. Angesichts der sich verschlechternden wirtschaftlichen Lage hatten wir uns bereits Ende 2011 zum Ziel gesetzt, den Umsatz auf dem hohen Niveau des vorherigen Geschäftsjahres zu konsolidieren. Das haben wir geschafft.“

Erfreulich zeigte sich vor allem das Geschäft mit Amerika (USA, Südamerika und Kanada). Hier stieg der Umsatz um 13,6 % auf 50 Millionen Euro. In Europa ohne Deutschland gab es ebenfalls einen Zuwachs. Der Umsatz erhöhte sich um 4,3 % auf 170 Millionen Euro. Dagegen waren die Umsätze in Deutschland mit 177 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr mit 181 Millionen Euro leicht rückläufig. In Asien verzeichnete das Unternehmen dagegen einen deutlichen Rückgang um fast 12 % auf 82 Millionen Euro. Unterm Strich erzielte Harting 63 % seiner Erlöse im Ausland.

Im Unterschied zum Umsatz hat sich die Mitarbeiterzahl weltweit erhöht. Mit 3.512 Mitarbeitern erreichte das Unternehem im vergangenen Geschäftsjahr ein neues Rekordniveau. Im Vorjahr hatte das Unternehmen 3.394 Mitarbeiter. Die stärkste Zunahme gab es in den Produktionsbetrieben in Sibiu in Rumänien und in der Vertriebsorganisation in den USA – jeweils plus 11 %. Außerdem hat das Unternehmen seine Bemühungen um die Ausbildung und Qualifizierung des Nachwuchses verstärkt: Die Zahl der Ausbildungsplätze stieg um rund 15 %.

Im Zentrum der Investitionen im neuen Geschäftsjahr steht der im April begonnene Bau des Harting Qualitäts- und Technologiezentrums (HQT). Veranschlagt sind dafür rund 10 Millionen Euro. In dem Espelkamper Technologiezentrum werden rund 60 Mitarbeiter an neuen Technologien für zukünftige Produkte und Lösungen forschen. Ausbauen will die Technologiegruppe daneben ihre Kapazitäten in Rahden. 2010 hat sie dort ein Gebäude im Industriegebiet Ost bezogen. Mittelfristig will das Unternehmen das Betriebsgelände um rund 20 ha erweitern. Auch am Standort Espelkamp hat die Technologiegruppe ein weiteres Grundstück erworben, auf dem ein neues Logistikzentrum entstehen soll.