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Das Herz der neuen Plattform ist der eigenentwickelte Emulations-ASIC Crystal 2.
Die vierfache Produktivitätsteigerung durch die Veloce 2 Plattform bietet zusammen mit der Virtua LAB-Peripherie eine recht gute Verifikationsumgebung für Embedded-Software- und SoC-Komponenten.

Veloce 2 wurde für Designs mit bis zu 2 Mrd. Gattern entwickelt und bietet im Vergleich zur ersten Veloce-Generation die doppelte Leistung, die doppelte Kapazität und vervierfacht die Produktivität bei identischen Abmessungen und gleicher Leistungsaufnahme.Darüber hinaus ermöglicht ein neues, als Veloce Virtua LAB bezeichnetes Konzept den Zugriff auf softwarebasierte Peripherie-Elemente. Es ist mit der Veloce-Plattform verbunden und liefert eine „virtuelle Laborumgebung“ zur Verifikation komplexer Elektroniksysteme inklusive Embedded-Software und SoCs, bevor das erste Silizium verfügbar ist.

Jim Kenney, Marketing Direktor in der Emulation Division von Mentor Graphics.

Jim Kenney, Marketing Direktor in der Emulation Division von Mentor Graphics.Mentor Graphics

Die neue Emulationslösung basiert auf dem von Mentor Graphics entwickelten Emulations-ASIC Crystal 2. Er bildet mit schneller Kompilierung, vollständiger Debug-Visibility und fortschrittlicher Speichermodellierung die Grundlage der Verbesserungen von Veloce 2. Die Software-Suite für Veloce 2 ist rückwärtskompatibel zur ersten Generation.

Das Veloce Virtua LAB baut auf der Fähigkeit des Emulators auf, in RTL geschriebene Hardwaredesigns mit Megahertz-Geschwindigkeit ablaufen zu lassen. Durch die Integration von RTL-Modellen von wichtigen Peripherietechnologien wie USB, Ethernet, PCIe und dergleichen ist das Tool in der Lage, ein vollständig virtuelles System zu erstellen, mit dem Systementwickler die Hardware und Embedded-Software validieren können, bevor irgendeine Hardware gefertigt wird. Da das Veloce Virtua LAB komplett auf Software basiert, kann es leicht dupliziert werden, um mehrere Software- und Hardwareentwickler simultan zu unterstützen.

Bisher mussten Systementwickler physikalische Peripherieelemente mit dem Emulator über Hardware-Speed-Adapter verbinden, was das Verfahren umständlich und die gleichzeitige Unterstützung mehrerer Entwickler teuer macht. Faktisch nimmt Veloce Virtua LAB den Emulator aus der Laborumgebung heraus und bringt ihn in eine Datenzentrumsumgebung, wo die Ressourcen über mehrere Projekte und Standorte verteilt werden können. Die Peripheriekomponenten des Veloce Virtua LAB sind für die meisten populären Protokolle erhältlich, zum Beispiel für Multimedia-Video-/Audio-Standards, Multi-Gigabit-Ethernet, USB und PCI-Express, weitere werden folgen.