Unterzeichnung des Kooperationsvertrags: Prof. Wolfgang Wahlster vom DKFI (links) und Prof. Vladimir Marik vom CIIRC, dahinter Bundeskanzlerin Angela Merkel und Tschechiens Ministerpräsident Bohuslav Sobotka.

Unterzeichnung des Kooperationsvertrags: Prof. Wolfgang Wahlster vom DKFI (links) und Prof. Vladimir Marik vom CIIRC, dahinter Bundeskanzlerin Angela Merkel und Tschechiens Ministerpräsident Bohuslav Sobotka. DFKI

Unterzeichner des Kooperationsvertrags sind das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und das Czech Institute of Informatics, Robotics and Cybernetics (CIIRC). Im Rahmen des Staatsbesuchs wurde damit das Innovationslabor MRK 4.0 in Saarbrücken und Prag gestartet, dessen technische Erstausstattung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 1 Million Euro finanziert wird.

Mitarbeiter des Innovationslabors erproben, wie sich die Mensch-Roboter-Kollaboration für Industrie 4.0 umsetzen lässt. Das Labor solle dem Mittelstand in beiden Ländern zeigen, wie neuartige Methoden der Mensch-Technik-Interaktion eine vernünftige Kollaboration zwischen Werkern und Robotern ermögliche, sagte Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, CEO des DFKI.

Das Konzept des Innovationslabors MRK 4.0, sieht vor, dass deutsche und tschechische Wissenschaftler gemeinsam an Lösungen für die Mensch-Maschine-Interaktion arbeiten. Verschiedene Hersteller liefern dazu Leichtbauroboter, die unterschiedliche Fähigkeiten besitzen. Im Fokus stehen dabei die intelligente Mensch-Maschine-Kollaboration in cyber-physischen Produktionsumgebungen, semantische Technologien für die Service-Orchestrierung und Prozess-Optimierung in Smart Factories, die multimodale, proaktive und situationsbewusste Produktionsassistenz unter Einsatz von Virtual Reality, Augmented Reality und Mixed-Reality-Technologien sowie die Echtzeit-Produktionsplanung für Industrie 4.0.