Jeder dritte Deutsche ist aufgeschlossen, was Connected Cars betrifft und 86 Prozent glauben, dass es in zehn Jahren dank vernetzter Sicherheitssysteme deutlich weniger Verkehrsunfälle geben wird. So lauten zentrale Ergebnisse einer Umfrage der Bitkom vom September 2015.

Intel Security hat selbst 1.000 Deutsche zu diesem Thema befragt und bestätigt die positive Grundhaltung: 43 Prozent freuen sich auf viele relevante Informationen beispielsweise zur „Gesundheit“ des Motors, die ihnen solche Autos liefern werden. Genau ein Viertel sieht autonome Autos in Punkto Fahrsicherheit sogar vor den eigenen Fähigkeiten, 23,5 Prozent vor den Fähigkeiten des Partners. Intel hat zudem nach Risiken gefragt, die Deutsche im Zusammenhang mit Connected Cars sehen. So wie diese Aussagen stammen auch die folgenden Inhalte von Intel.

Risiken von Connected Cars

Mit über 65 Prozent sehen die Deutschen es als das größte Risiko an, dass Hersteller die Daten, die smarte Autos sammeln werden, ohne ihr Einverständnis weitergeben. Dicht gefolgt wird dieses Risiko von der Befürchtung, dass ein Auto falsch reagiert, weil die Software Fehler aufweist (64,5 Prozent). „Die Erfahrungen von Verbrauchern mit internetfähigen Geräten wie Smartphones oder Desktop-Computern wirken sich auf die Erwartungen an Connected Cars aus“, erklärt Hans-Peter Bauer, Vice President Central Europe bei Intel Security. „Die Autoindustrie hat also keinen einfachen Start; Vertrauensbildung muss neben der technischen Sicherheit die Agenda der Automobilhersteller bestimmen.“

62 Prozent sehen die Gefahr von Hackern, die die Kontrolle über das Auto übernehmen könnten. 60 Prozent befürchten Datendiebstahl. Noch mehr als ein Fünftel (22,2 Prozent) hält es für möglich, dass sie selbst Viren vom Smartphone auf das Connected Car übertragen könnten.

Ganz geheuer ist die moderne Technik auch noch nicht allen: Ein Fünftel denkt, dass sie das Auto falsch bedienen könnten, weil sie mit der Technik nicht zurechtkommen, ein Viertel befürchtet Mehraufwand, um die Software aktuell und sicher zu halten.

62,9 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass Antivirenprogramme in Zukunft eine genauso zentrale Rolle in der Sicherheitsarchitektur von Autos spielen werden wie Airbags es heute schon tun.

Intels Aktivitäten

Um Cyber-Sicherheit rund um das Automobil voranzutreiben, hat Intel diese Woche die Gründung des Automotive Security Review Boards (ASRB) bekannt gegeben. Die Gruppe wird sich aus internationalen Experten für Cyber-Sicherheit sowie physische Sicherheit zusammensetzen und soll sich sowohl der Sicherheitsrisiken rund um das vernetzte Automobil annehmen als auch Innovationen fördern. Die ASRB-Experten werden laufend Sicherheitstests und Audits durchführen, mit dem Ziel, optimale Verfahrensweisen festzulegen und der Automobilindustrie Design-Empfehlungen für fortschrittliche Cyber-Sicherheitslösungen und -produkte an die Hand geben zu können.