Nur Möbel sind noch begehrter (38 %). Zu diesen Ergebnissen kommt der halbjährlich durchgeführte Credit-Plus-Verbraucherindex, der seit Herbst 2015 um 2,5 Punkte zugelegt hat und aktuell bei 100 Punkten steht. Aus der Studie geht hervor, dass fast drei Viertel der Deutschen von einer positiven Entwicklung ihres Einkommens und Lebensstandards ausgehen.

Das Budget für die neue Waschmaschine oder das neue Smartphone ist in diesem Frühjahr im Vergleich zum Herbst 2015 leicht angestiegen. 70 % der Deutschen planen mehr als 625 Euro auszugeben, im Herbst 2015 waren es noch 68 %.

Familien haben großen Bedarf an Elektrogeräten

Besonders Mehrpersonenhaushalte schauen sich nach hochwertigen Elektrogeräten um. 38 % der Familien mit vier oder mehr Personen möchten in den kommenden drei Monaten konkret ein Elektrogerät anschaffen, das mehr als 500 Euro kostet. Unter den Singles äußern nur 20 % diesen Wunsch. Familien haben nicht nur den größten Bedarf sondern auch hohe Beträge zur Verfügung: 33 % der Drei-Personen-Haushalte rechnen mit mehr als 1250 Euro, unter den Singles haben dieses Budget nur 17 %. Zwischen den Geschlechtern bestehen ebenfalls Unterschiede, was die Kaufabsichten angeht: Mit 34 % planen vor allem Männer einen Besuch bei Elektrohändlern wie Mediamarkt, Saturn und Co. Bei Frauen sind es nur 23 %. Auch das Alter wirkt sich auf die Vorliebe für Elektronik aus. Die 22- bis 34-Jährigen schreiben Smartphone, Tablet und Fernseher eher auf den Einkaufszettel (43 %) als die Generation 55plus (20 %).

Sachsen kaufen oft Technik, Schleswig-Holsteiner haben das größte Budget

Regional betrachtet haben die Menschen aus Rheinland-Pfalz und Sachsen mit jeweils 35 % die häufigsten Pläne zur Anschaffung von Elektrogeräten. Berliner haben ihren Bedarf anscheinend schon im Vorjahr gedeckt. Derzeit wünschen sich nur zwölf Prozent ein solches Produkt, im Herbst 2015 waren es noch 25 %. Auch die Saarländer sind derzeit nicht besonders an Elektronik interessiert (17 %). Die größten Rücklagen für Fernseher und Co. haben die Verbraucher in Schleswig-Holstein. Im hohen Norden planen 44 % mehr als 1250 Euro für Elektrogeräte ein. Sparsamer sind dagegen die Menschen in Rheinland-Pfalz, hier wollen 45 % Elektroartikel im Wert von weniger als 625 Euro kaufen.

Zur Studie „Credit-Plus Verbraucherindex Frühjahr 2016“: Im Januar und Februar 2016 wurden 2000 Personen ab 14 Jahren online durch das Marktforschungsinstitut Toluna befragt. Die Studie ist repräsentativ und bietet einen Einblick in das Verbraucherverhalten der Bevölkerung. Die Ergebnisse stellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Verbrauchergruppen heraus.