FBDi-Vorstandsvorsitzender Georg Steinberger schätzt die Quartalszahlen des Bauelemente-Distributionsmarkt positiv ein: „Ein guter Start, der sicher durch die gute Auftragslage noch verschönert wird. Insgesamt sieht die Lage für die deutsche High-Tech-Industrie sogar noch besser aus, da ein großer Teil der von ihr gesteuerten Elektronikfertigung im günstigeren Osteuropa stattfindet.“ Das gefühlte Wachstum der Kunden im ersten Quartal sei eher zweistellig.
Der Bauelemente-Distributionsmarkt blickt laut Branchenverband FBDi auf ein gutes erstes Quartal zurück.

Der Bauelemente-Distributionsmarkt blickt laut Branchenverband FBDi auf ein gutes erstes Quartal zurück. Fotolia

Jedoch bestehen laut FBDi auch weiterhin Risiken, die unter anderem in Doppelbuchungen und Preiserhöhungen begründet liegen. Größere Probleme dürften in 2017 auch die Politik und ihre produktrelevanten Entscheidungen und Direktiven verursachen. Steinberger dazu: „Als wäre der Verwaltungsaufwand durch RoHS, WEEE oder Konfliktmineralien nicht schon groß genug, wird die Änderung der Chemikalienverordnung durch EU-Kommission und ECHA (Europäische Chemikalien Agentur) nach Einschätzung des FBDi zu einem kompletten Desaster und einem informationstechnischen Offenbarungseid für die gesamte Elektronikindustrie, die doch eigentlich nur ein Kollateralschaden der Chemikalienverordnung ist.“

Im Überblick: Die Entwicklung des deutschen Bauelemente-Distributionsmarkts