Der Umsatz in der Leiterplattenbranche war im Dezember 2004 der niedrigste des gesamten Jahres, melden der Verband der Leiterplattenindustrie und der ZVEI‑Fachverband Electronic Components and Systems. Ursache war vor allem die geringe Zahl von nur 17 Arbeitstagen wegen vieler Betriebsschließungen über Weihnachten und zum Jahreswechsel. Deshalb erreichte der Umsatz im Dezember nur 6,4% Anteil am Jahresumsatz. Der aufgelaufene Gesamtumsatz im Jahr 2004 schwächte sich leicht ab und liegt nun knapp 2% unter dem des Vorjahres.


Anders sah es dagegen beim Auftragseingang aus. Die erteilten Bestellungen konnten gegenüber dem Vormonat um 1,9% zulegen. Damit lagen sie zwar 7% unter dem Jahresdurchschnitt aber sie trugen wieder zu einem Zuwachs der Bestände bei. In der Betrachtung des gesamten Jahres wurden um etwa 3,5% mehr Aufträge erteilt als in der Vorjahresperiode. Für den Dezember 2004 wurde deshalb eine sehr gute und überraschend hohe Book-to-Bill-Ratio von 1,23 erreicht. Nur 1994 wurde ein ähnlich hoher Dezember-Wert erreicht. Damit war dieser Monat für das Jahr 2004 auch derjenige mit der höchsten Book‑to‑Bill‑Ratio, die niedrigste wurde im September mit nur 0,90 festgestellt.


Die Zahl der Mitarbeiter lag auf gleichem Stand wie zwölf Monate zuvor, die noch zu Jahresbeginn erwartete Belebung war nicht in der erhofften Höhe eingetreten, so dass Personalaufbau ausblieb.(jj)


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