Der Umsatz der Leiterplattenhersteller ging im August gegenüber Juli um 8,1 %, gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,7 % zurück. Dies berichten der Verband der Leiterplattenindustrie (VdL) und der ZVEI-Fachverband Electronic Components and Systems www.zvei.org) . Eine der Ursachen dafür sehen die Verbände darin, dass nur 21 gegenüber den sonst üblichen 22 bzw. 23 Arbeitstagen zur Verfügung standen. Der kumulierte Umsatz des laufenden Jahrs lag bis August um 1,3 % über dem gleichen Zeitraum des Vorjahrs.

Der Auftragseingang war gegenüber August des Vorjahrs um 24,3 % niedriger. Gründe dafür waren einerseits die nachlassende konjunkturelle Nachfrage in Deutschland und andererseits wird nach Aufhebung der Produktionsunterbrechung während der Olympischen Spiele wieder verstärkt in China disponiert. Kumuliert erreichten die ersten acht Monate des Jahres etwa den gleichen Wert wie im Vorjahr. Das Book-to-Bill-Ratio als Maß für den mittelfristigen Trend ist gegenüber dem Vormonat leicht auf 0,87 gestiegen. Die Mitarbeiterzahl der Leiterplattenindustrie ging im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent zurück. Vor allem Zeitverträge für Aushilfskräfte wurden nach der Urlaubszeit aufgelöst.