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COG

Wie stellt man als Hersteller langlebiger Wirtschaftsgüter eine jahrzehntelange Versorgung mit elektronischen Ersatzbauteilen sicher, wenn manche der benötigten Komponenten schon zwei, drei Jahre nach ihrer Markteinführung nicht mehr verfügbar sind? Welche Obsolescence-Strategien haben sich in den letzten Jahren in der Praxis am besten bewährt? Antworten auf diese und andere brisante Fragen erhalten interessierte Fachbesucher am 11. November 2014 auf der electronica 2014 im Rahmen des 2. Obsolescence Day. An zehn Messeständen erfahren Interessierte von ausgewiesenen Experten aus erster Hand, wie man sich am besten vor den negativen Folgen einer Bauteile-Obsolescence schützt. „Als Non-Profit-Interessenverband können wir betroffenen Unternehmen immer wieder raten, sich baldmöglichst intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Mit unserem 2. Obsolescence Day bieten wir Interessenten die seltene Chance, dies umfassend an einem einzigen Tag und an einem Ort zu tun“, versichert Ulrich Ermel, Vorstandsvorsitzender des COG Deutschland.

So stellt Bebro Electronic sein unternehmenseigenes Obsolescence-Management-Programm Bebroplus vor, das einen kundenspezifischen Monitoring-Rhythmus erlaubt. BMK Group bietet Einkäufern und Entwicklern die Möglichkeit, ihre Produkte hinsichtlich möglicher Obsolescence-Risiken von einem Expertenteam bewerten zu lassen. Bei Neways & BuS Elektronik können Fachbesucher eine kostenlose Initialanalyse gewinnen. IHS stellt ihre Recherche-Datenbank Caps Universe vor, die aktuell über 430 Mio. Bauteile von rund 3500 Herstellern mit zahlreichen Details beinhaltet. Kamaka Electronic Bauelemente Vertrieb offeriert eine Vielzahl von pro- und reaktiven Instrumenten zum Schutz vor Obsolescence. Municom fokussiert sich parallel zum Vertrieb von Komponenten aus dem HF- und Optoelektronik-Bereich auch auf die Beschaffung von obsoleten und schwer auf dem Markt erhältlichen Halbleitern. Mittels der von Roodmicrotec angebotenen Dienstleistungen lässt sich unter anderem die Verwendbarkeit von Teilen zuverlässig klären, bei denen Herkunft und Lagerung oft nicht mehr genau nachvollziehbar sind. Die von mehr als 60 Halbleiterherstellern autorisierte Rochester Electronics ist Anbieter und Nachfertiger von abgekündigten Halbleiter-ICs und ermöglicht so die Langzeitversorgung von Halbleitern. Das Obsolescence-Dienstleistungsspektrum von TQ Group reicht dabei von Einführungsworkshops über Stücklistenanalysen und die kontinuierliche Überwachung möglicherweise gefährdeter Bauteile bis hin zu kompletten Redesigns und die Langzeitlagerung von Bauteilen und Baugruppen in Stickstoff. Fachbesucher können sich über den aktuellen Stand des von Würth Elektronik eiSos unterstützten Standards „COG Smart PCN 2.0″ informieren, der eine Standardisierung und vereinfachte Kommunikation von Produktänderungsmitteilungen zum Ziel hat.

electronica 2014:

  • Bebro Electronic: Halle A2, Stand 221
  • BMK Group: Halle A2, Stand 123#
  • Neways & BuS Elektronik: Halle A2, Stand 232
  • IHS: Halle A4, Stand 417
  • Kamaka Electronic Bauelemente Vertrieb: Halle A4, Stand 126 und Halle B2, Stand 605
  • Municom: Halle A5, Stand 114
  • Roodmicrotec: Halle A5, Stand 101
  • Rochester Electronics: Halle A5, Stand 120
  • TQ Group: Halle A6, Stand 307
  • Würth Elektronik eiSos: Halle B6, Stand 404