Bild 1: Die CES verkürzt die Winterferien der Besucher, denn sie findet stets in den ersten Januartagen in Las Vegas statt.

Bild 1: Die CES verkürzt die Winterferien der Besucher, denn sie findet stets in den ersten Januartagen in Las Vegas statt. Alfred Vollmer

Über 170.00 Fachbesucher besuchten vom 6. bis 9. Januar 2016 die CES in Las Vegas, wo es bei vielen Exponaten um Gadgets und andere Produkte jenseits der Automotive-Branche geht. Einen Eindruck hiervon bekommen unter diesem Link.

Im Automotive-Bereich stellten Unternehmen wie Volkswagen mit dem Budd-e oder Faraday Future mit dem Zero 1 Concept sogar neue EVs vor. Faraday Future erläuterte sein Baukastenkonzept für E-Fahrzeuge, das über mehrere Fahrzeugklassen hinweg reicht.

Daimler nutzte die Messe, um das Bedienkonzept sowie das Infotainment der neuen E-Klasse vorzustellen, und Audi kündigte an, ab 2016 ein OLED-Rücklicht in Serie zu bringen. BMW zeigte in einem Showcar unter anderem ein 3D-Kombiinstrument und Gestensteuerung, während die Besucher draußen Schlange standen, um zehn verschiedene Fahrzeuge wie i3, i8, SUVs, 7er und einige M-Serien auf den Straßen von Las Vegas zu erfahren. Kia und Hyundai nutzten die Messe, um auf ihre Aktivitäten in den Bereichen ADAS und automatisiertes Fahren aufmerksam zu machen.

Bild 2: Volkswagen stellte auf der CES als Weltpremiere ein Budd-e genanntes E-Fahrzeug in den Mittelpunkt seines Standes.

Bild 2: Volkswagen stellte auf der CES als Weltpremiere ein Budd-e genanntes E-Fahrzeug in den Mittelpunkt seines Standes. Alfred Vollmer

Ford wiederum zeigte mit „Go Drive“ auch ein in London entwickeltes Konzept, zu dem ein faltbares Pedelec gehört, das eine herzfrequenzgesteuerte automatische Unterstützung beim Radfahren bietet, um so schweißfrei im Anzug fahren zu können. Natürlich gibt es auch eine Halterung, mit der sich das Falt-Pedelec in Fahrzeugen von Ford verstauen lässt. Ansonsten drängten sich die Besucher durch die Hallen, um die neuen Modelle von GM, Hyundai, Chrysler, Toyota und anderen OEMs zu betrachten.

Zulieferer auf der CES 2016

So wie bei Go Drive von Ford ging es auch auf der Zuliefererseite zunehmend um ganzheitliche Ansätze. Bosch stellte das Zusammenspiel von Auto und Home-Automation mit in den Mittelpunkt seiner Exponate, während Continental eine E-Horizon-Lösung in einem 48-V-Hybriden mit Direktanbindung an den Ampelrechner von Las Vegas in Probefahrten zeigte – eine Lösung, die auf der vorgegebenen Route auch in einem modifizierten Mietwagen gut funktionierte.

Diverse Tier-1s wie IAV, Magna oder Valeo zeigten ADAS in Aktion (Siehe Link: ADAS und automatisiertes Fahren auf der CES 2016), und BMW demonstrierte das autonome Einparken. Auch bei den Cockpits und Centerstacks ging es um ganzheitliche Ansätze. Mehr hierzu und zu zahlreichen Display-Lösungen – inklusive DLP-HuDs – finden Sie unter diesem Link, und mit diesem Link gelangen zu einem auf der CES vorgestellten Konzeptfahrzeug von Rinspeed, das ADAS, E-Fahrzeug und neues Bedienkonzept auf einzigartige Weise vereint.

Bilderstrecke

Bild 3: Ungewöhnliches Meeting am Elektrobit-Stand (v. l.n.r.): Walter Sullivan (EB), Rennfahrer Vaughn Gittin Jr., Danny Shapiro (Nvidia) und Manuela Papadopol (EB).
Bild 4: Magna hob die Bedeutung der Security mit seiner bereits auf der IAA gezeigten Argus-Demo besonders hervor.
Bild 5: An ziemlich vielen Ständen – auch im Automotive-Bereich – konnten die Besucher (zusätzliche) Exponate per Virtual Reality erleben.
Bild 6: Toyotas FCV Plus genannte Designstudie eines Wasserstoff-EVs war ein Hingucker.
Bild  7: Ford zeigte auch ein integriertes Mobilitätskonzept, das schweißfreies Radeln mit einbindet.
8: Der NXP-Truck zeigte sich im Innern noch in Freescale-Orange und enthielt unter anderem eine Fülle von Lösungen für sichere Automotive-Connectivity.
Bild 9: Der OEM Faraday Future setzte bei seiner Weltpremiere offensichtlich mehr auf Show als auf sein modulares Plattformkonzept für E-Fahrzeuge.
Bild 1: Die CES verkürzt die Winterferien der Besucher, denn sie findet stets in den ersten Januartagen in Las Vegas statt.
Bild 2: Volkswagen stellte auf der CES als Weltpremiere ein Budd-e genanntes E-Fahrzeug in den Mittelpunkt seines Standes.