Im 4. Quartal bringt Altera Stratix IV auf den Markt

Im 4. Quartal bringt Altera Stratix IV auf den Markt

Die Stratix-IV-Familie verfügt über bis zu 680 K Logikelemente (LEs) und damit die doppelte Komplexität im Vergleich zur Stratix-III-Familie. Die Hardcopy IV-ASICs haben eine entsprechende Komplexität mit bis zu 13,3 Millionen Gattern.

Die Stratix-IV-GX-FPGAs bieten bis zu 48 Transceiver, die mit bis zu 8,5 Gbit/s arbeiten. Damit steht Entwicklern im Vergleich zu anderen FPGAs eine mehr als doppelt so große Bandbreite zur Verfügung.

„Die NRE-Kosten, also die einmal anfallenden Grundkosten, betragen bei Hardcopy nur ein Zehntel der NRE-Kosten eines ASICs“, betont Paul Hollingworth, Senior Director der Hardcopy Product Group bei Altera. „Ein Design mit den Stratix-FPGAs eröffnet die Vorteile des Hardware/Software-Codesigns und der Co-Verifikation. Damit können Monate an Entwicklungszeit eingespart werden, während die Portierung auf die Hardcopy-ASICs die Vorteile der ASIC-Produktion nutzbar macht.“

Außerdem kündigte Altera auch die entsprechenden Erweiterungen für seine Quartus-II-Design-Software 8.0 an, die nicht nur das teambasierte Design stärker unterstützt, sondern auch kürzere Kompilierungszeiten ermöglicht.

Die Stratix-IV-GX-FPGAs bieten außerdem Hard-IP-Unterstützung für zahlreiche Protokolle von PCIe über XAUI bis Ethernet.

Erste Muster sollen ab dem 4. Quartal verfügbar sein und auch die Automotive-Qualifikation soll bald folgen. (av)