Selektives Kupferdrahtlöten Eutect

Selektives Kupferdrahtlöten ohne Oxide, Lotperlen und Lotspritzer. Eutect

Die gesamte Eutect-Lötanlage ist an die Anforderungen des Kupferlackdrahtlötens angepasst. Der Lötprozess verhindert nicht nur die Bildung von Oxiden, sondern vermeidet auch Lotperlen und Lotspritzer. Besondere Herausforderung sind etwa Weichlote, die bei Temperaturen von über 450 °C verarbeitet werden. Derartige Hochtemperaturanwendungen beanspruchen besonders Modulbauteile wie Lötdüsen, Pumpen und Lottank. Aus diesem Grund hat sich Eutect schon früh für den Einsatz von Stahl, Titan, Keramik, speziellen Verbundwerkstoffen und eigens entwickelte Beschichtungen entschieden.

Bei Modulbauteilen wie Lötdüsen setzt Eutect auf Stahl, Titan, Keramik, spezielle Verbundwerkstoffen und eigens entwickelte Beschichtungen. Eutect

Bei Modulbauteilen setzt Eutect auf Stahl, Titan, Keramik, spezielle Verbundwerkstoffe und eigens entwickelte Beschichtungen. Eutect

Darüber hinaus gilt es, die unterschiedlichen Materialien zum Isolieren der Kupferdrähte ohne vorheriges Abisolieren zu verzinnen oder durch Löten zu kontaktieren. Hier kommen Polyurethan, Polyesterimide, Esterimid, dreifach isolierte Tex-E-Drähte und viele weitere zum Einsatz. Für Litzen auf Lackdrahtbasis dienen in der Regel Naturseide, Nylon oder Kupron als Ummantelungsmaterial. Ohne zusätzliches mechanisches Abisolieren verkürzt sich die Verarbeitungszeit je nach Drahtdicke um den Faktor 2 bis 4.

Beim eigentlichen Lötprozess erfolgt das Entfernen des Isolierlacks durch das Eintauchen in die fließende Lotwelle. Bei einer Temperatur von über 450°C fördert die Lotwelle stetig oxidfreies Lot, eventuell benachbarte Kunststoffe und Vergussmassen sind dabei thermisch nur gering belastet. So bleiben Anschlüsse und Pins garantiert in der vorgesehenen Position.

Productronica 2017: Halle A2, Stand 540