Digital geregelte Netzteile lassen sich für die unterschiedlichsten Betriebsbedingungen und Topologien konfigurieren: Die Entwickler sehen sich mit wachsenden Anforderungen durch Telemetrie und Zweiwegekommunikation konfrontiert, wie sie typisch sind für die Überwachung und Störungsmeldung über Standard-Kommunikationsschnittstellen wie den PMBus. Zudem schließen die kürzlich verabschiedeten USB-Ladespezifikationen auch USB-Stromversorgungen und USB-C-Verbindungen mit variablen Ladespannungen ein.

Der MCP19118 wird im 24-poligen 4 × 4 mm² QFN-Gehäuse angeboten, während der MCP19119 in einem 28-poligen 5 × 5 mm² QFN-Gehäuse geliefert wird.

Der MCP19118 wird im 24-poligen 4 × 4 mm² QFN-Gehäuse angeboten, während der MCP19119 in einem 28-poligen 5 × 5 mm² QFN-Gehäuse geliefert wird.Microchip

In Verbindung mit einem Mikrocontroller zur Überwachung kann man mit den MCP19118/9 ein programmierbares Netzteil aufbauen und die Grundeinstellungen der Schaltfrequenz von 100 kHz bis 1,6 MHz, Strombegrenzung und Spannungsgrenzwerten im laufenden Betrieb verändern. Ein Design lässt sich durch Firmware-Updates für viele Plattformen anpassen. Zusätzlich kann der integrierte MCU-Kern zur Überwachung anderer Teile der Anwendung mittels Management des sequenziellen Starts, der intelligenten Störungsbeseitigung, der Unterspannungs- oder Brown-out-Bedingungen und der Organisationsfunktionen genutzt werden. Auch das Ausgangssignal lässt sich entsprechend den Lastbedingungen, wie entweder Laden der Batterie oder USB-Versorgung, beeinflussen.

Die Controller MCP19118/9 stellen mit ihren integrierten linearen Reglern, PWM-Generatoren, ADCs, MOSFET-Treibern, analogen Fehlerverstärkern und der Regelschleifenkompensation eine außerordentlich kompakte Schaltungslösung dar. Die digital optimierten Controller sind in der Lage, die Daten über die vorhandene I2C-Schnittstelle mittels anwenderspezifischer SMBus- oder PMBus-kompatibler Befehle zu übertragen.