Die Regelungsarchitektur der einfach handhabbaren, digitalen Servoverstärker dieses Herstellers unterstützt ein stabiles Einstellen von Servoachsen, auch wenn das Fremdmassen-Trägheitsmoment 10- oder 20-fach größer ist als das Motor-Massenträgheitsmoment. Die hohe Steifigkeit im Servokreis erzeugt bei Positions- und Bahntreue günstige Werte sowie minimale Schleppfehler.


Es ist eine Optimierung der Servoachsen bei schwierigen Roll- und Reibungsverhältnissen der Mechanik auf Bahntreue und Stabilität möglich. Der Schleppfehler bei Synchronachsen geht gegen Null. Die einfache Optimierung stabiler Servoeinstellungen bei schwierigen Motoren wie eisenlosen Linear- und Tauchspulmotoren gehört ebenso zu den Servoverstärker-Merkmalen wie die Schonung von Mechanik und Transportgut durch Beschleunigungsprofile mit sprungfreien Bewegungen.


Kern der Regelungsarchitektur ist ein Zustandsregler mit Lastbeobachter. Die hohe Rechenleistung digitaler Signalprozessoren (DSPs) unterstützt die Anwendung des rechenintensiven Pole Placement-Verfahrens. Es ersetzt die PID-Kaskadenregelung, die bei schwierigen Antriebsverhältnissen oder einer niedrigen Verstärkungseinstellung zum Überschwingen neigt.