Interaktive Assistenzsysteme erleichtern den Arbeitsalltag in der Produktion – auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Interaktive Assistenzsysteme erleichtern den Arbeitsalltag in der Produktion – auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen. IPH

Ob ein Unternehmen bereit ist für die Einführung von Datenbrillen und Co., kann es in Zukunft anhand einer Methode überprüfen, die die Wissenschaftler in den kommenden zwei Jahren entwickeln wollen. Damit lässt sich bewerten, ob die technischen Voraussetzungen in Form von Datenschnittstellen, WLAN oder spezieller Hardware vorhanden sind, ob die Mitarbeiter die digitalen Helfer akzeptieren und ob die Arbeitsprozesse bereits digital organisiert sind. Aus all diesen Daten wird der sogenannte Reifegrad ermittelt. Ist er hoch genug, steht der Einführung nichts im Wege – andernfalls schlägt das IPH Maßnahmen vor, mit denen das Unternehmen seinen Reifegrad erhöhen und schließlich interaktive Assistenzsysteme einführen kann.

Zusätzlich wollen die Forscher Unternehmen bei der Einführung unterstützen: Schließlich müssen die Geräte mit Computern vernetzt, Arbeitsabläufe verändert und die Mitarbeiter entsprechend geschult werden. „Manche Unternehmen sind bei der Digitalisierung schon sehr weit und können problemlos neue Technologien einführen. Andere haben Nachholbedarf – ihnen wollen wir zeigen, wie sie interaktive Assistenzsysteme in die Produktion integrieren können“, erklärt Stefan Willeke, der das Forschungsprojekt am IPH leitet.

Für das Forschungsprojekt ‚4.0-Ready‘ suchen die Wissenschaftler des IPH noch Partner, insbesondere Hersteller von interaktiven Assistenzsystemen.