„Cameralink“ beruht auf der „Channellink“-Technologie von National Semiconductors. Es werden digitale Daten nicht mehr parallel (wie bei RS 644) sondern seriell übertragen. Dies hat für den Anwender den Vorteil, dass Kabeldurchmesser reduziert und mit einem Kabeltyp verschiedene Kameras an die ebenfalls mit dieser Schnittstelle ausgestatteten PC‑Interfacebords angeschlossen werden können. Die Anzahl der Leitungen wird auf ca. ein Viertel reduziert. Die neue Kameravarianten mit progressive Scan CCDs sind in drei Auflösungen erhältlich: 659 x 494 , 1024 x 768 und 1280 x 1024 Pixel.


Die RS232 Schnittstelle, über die der Betriebsmodus der Kamera softwaremäßig eingestellt werden kann, ist ebenfalls in das Kabel integriert. Die Kameras können freilaufend oder getriggert eingesetzt werden. Die Belichtungskontrolle kann über die Software oder über die Breite des Triggerpulses eingestellt werden. Besonders geeignet ist die Kamerafamilie bei Aufgaben bei denen ein „Frame on Demand“ gefordert ist, wie z.B. beim asynchronen Blitzbetrieb. Die Bildfrequenz beträgt bei 1280 x 1024 Pixel 12 oder 25 Bilder/Sekunde ( 43 MHz). Kabel sind z.B. bei der Fa. 3M in verschiedenen Längen standardmäßig erhältlich. Ein passender Framegrabber „EURESYS MULTP komplettiert ein Bildaufnahmesystem.