Für anspruchsvolle Überwachungsaufgaben im Maschinen- und Anlagenbau hat jetzt die KELLER Gesellschaft für Druckmesstechnik GmbH das hochgenaue digitale Manometer LEO 2 vorgestellt. Im kompensierten Temperaturbereich von 0 … 50 °C erfasst das mikroprozessorgesteuerte Gerät zwei Messwerte pro Sekunde mit einer Gesamtgenauigkeit von typisch 0,1 % FS.


Die digitale Doppelanzeige liefert den aktuellen Messwert und gleichzeitig den im Prozessverlauf erreichten Minimal- oder Maximalwert der Prozessgrösse. Zwei ergonomisch platzierte Taster erschliessen bedienungssicher die mikroprozessorbasierte Funktionalität des Manometers vom Typ LEO. Neben der Wahl zwischen fünf unterschiedlichen Masseinheiten werden hier zu Beginn der Beobachtungsperloden die bis dato gespeicherten Extremwerte neutralisiert. Standardmässig schaltet sich das elektronische Manometer etwa 15 Minuten nach dem letzten Tastendruck automatisch ab. Die Kapazität der Batterie reicht bei Umschaltung auf Dauerbetrieb für bis zu 1400 Stunden.


Eine ungewöhnliche, in der Praxis aber durchaus relevante Betriebsart des LEO 2 erlaubt, jeden aktuellen Messwert per Knopfdruck als „Nulllinie“ zu definieren. Danach zeigt das Manometer stets die Abweichungen von diesem Sollwert an. Das nach den Forderungen der Praxis entwickelte und konstruierte Manometer ist in vier Messbereichen von -1…3 bar bis 0 … 700 bar kurzfristig lieferbar. Die Standardbauform bietet bereits Gehäuseschutzklasse 11265. Mit der optiorialen Schutzhülle arbeitet das LEO 2 zuverlässig bei jedem Wetter im Aussenbereich