Donauturm wird Energie-Selbstversorger

Donauturm wird Energie-SelbstversorgerMit der Erweiterung der Fotovoltaik-Anlage, die seit 1999 am Turmschaft montiert ist, wird der Donauturm, Wiens höchstes Wahrzeichen, in ein paar Jahren mittels selbst produziertem Sonnenstrom strahlender Mittelpunkt der Wiener Skyline werden. Dazu soll die kleine Fotovoltaik-Anlage am Turmschaft auf knapp 100 m2 vergrößert werden.
Ein wesentlicher Vorteil der Fotovoltaik-Technologie ist, dass die Solarzellen ein großes Spektrum der Sonnenenergie nützen und auch bei diffusem Licht Energie liefern. Sogar wenn es regnet liefert die Anlage also Strom. Die bisher 20 m2 große Solarzellenanlage lieferte jene Strommenge, die jährlich für den Betrieb sämtlicher PC- und Kassensysteme am Turm benötigt wird. Mit dem Ausbau der Anlage auf rund 100 m2 sollen die Restaurants nun das ganze Jahr über durch kostenlose Sonnenenergie erhellt werden können.
Mittelfristiges Ziel ist es allerdings, den kompletten Stromverbrauch des Turms, der mit der aufwendigen Antriebs-Technik der drehbaren Restaurants und vor allem den beiden Hochgeschwindigkeitsaufzügen ein “Energie-Großverbraucher” mit rund 3.500 kWh täglich ist, selbst produzieren zu können. Platz für die dafür nötigen Solar-Zellen gäbe es am Turm genug. Rund 5.000 m2 der bei “Aussichtsfreaks” beliebten Betonröhre könnten mit den Trippelzellen der Fotovoltaik-Anlage optisch unauffällig “verpflastert” werden.

Donauturm
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