Der universelle magnetische Drehwinkelgeber iC-MA im Platz sparenden DFN10-Gehäuse (4 x 4 x 1 mm) enthält mehrere Hall-Sensoren zur analogen Sinus-/Cosinus-Bildung sowie eine Signalverarbeitung mit A/D-Wandler und Ausgangsschnittstellen. Über drei Konfigurations-Pins lassen sich 26 Betriebsarten zur Winkelauswertung der Magnetstellungen auswählen. Ein entsprechendes Gain- oder Error-Signal ist zur Abstandsüberwachung und zum Zentrieren des Magneten nutzbar.


Neben rein analogen Sinus- und Cosinus-Signalen zur Winkelbestimmung mit externen Interpolatoren stellt der kontaktlose Sensor aufbereitete Ausgangssignale mit Auflösungen von 6, 7 und 8 Bit bereit, so dass eine Umdrehung in bis zu 256 Winkelschritten erfassbar ist. Durch das berührungslose Sensorprinzip und die große Abstandstoleranz eignet sich der Drehwinkelgeber besonders für Anwendungen, bei denen eine hermetische Trennung von Elektronik und mechanischem Antrieb von Vorteil ist, z. B. für nasse, staubige oder explosionsgefährdete Umgebungen. (rm)