Der Sensor ist in der Lage, ohne aktive Stromversorgung, wie Netzteil oder Batterie, aus rotierenden Teilen die Drehzahl sowie die Temperatur zu messen und die Werte drahtlos per Funk an eine abgesetzte Auswerteeinheit zu übertragen. Die von einem induktiven Drehzahlsensor erfas­sten Spannungsimpulse dienen einerseits der Messung der Drehzahl, andererseits werden diese Impulse gleichgerichtet und kumulativ zur Energieversorgung gespeichert. Ein intelligentes Powermanagement überwacht die zur Verfügung ste­hende Energie und aktiviert bzw. deaktiviert zu gege­bener Zeit die Steuereinheit mit niedrigem Energieverbrauch. Diese überträgt die Drehzahl und die über einen Halbleitersensor gemessene Temperatur über einen Funkkanal mit 433 MHz an eine abgesetzte Auswerteelektronik. Da dieser Vorgang elektrische Energie verbraucht, schaltet ab einem bestimmten Schwellwert das Powermanage­ment die Steuereinheit ab und die Energiekumulation beginnt von neuem. Die derzeit umgesetzte Lösung ermöglicht ab einer Drehzahl von etwa 300 U/min. eine kontinuierliche Messung im Zeitraster von 10 s. Wichtigstes Einsatzgebiet ist die Systemüberwachung aus rotierenden Aggregaten wie Motoren, Lüfter und Getriebe.