Eckdaten

Sicherheit ist der wichtigste Aspekt, um das Vertrauen der Anwender in den operativen Einsatz von Technologien zu gewinnen. In seinem Artikel geht Norbert Hauser von Kontron detailliert auf das Kontron Secure-Systems-Konzept ein.

Das Marktforschungsunternehmen Gartner rechnet damit, dass bis zum Jahr 2020 mehr als die Hälfte aller wichtigen Geschäftsprozesse auf die eine oder andere Weise mit dem Internet der Dinge (IoT) verknüpft sein wird. Dies führt laut Gartner auch dazu, dass die Anforderungen für die Implementierung dieser Applikationen in vielen Branchen und Einsatzfeldern steigen werden. Im Bereich Sicherheit rechnen die Forscher mit einem ganz erheblichen Mehraufwand. Sie prognostizieren, dass der Anteil des Budgets für den Schutz von Operational Technology (OT) und Information Technology (IT) von derzeit lediglich einem auf 20 Prozent des gesamten IT-Sicherheitsbudgets im Jahr 2020 steigen wird.

Für Unternehmen, Behörden und Organisationen gehört es zur Pflicht, nicht nur die Vorteile des Internet der Dinge, von Industrie 4.0, Smart Home und Co. anzupreisen, sondern mindestens das gleiche Augenmerk auf die damit verbundenen Risiken zu legen. Aufgabe von Komponentenanbietern ist es, Lösungen und Systeme zur Risikominimierung nicht nur anzubieten, sondern auch ihre einfache und kostengünstige Implementierung zu ermöglichen.

Das Kontron Secure-Systems-Konzept

Das Kontron Secure-System-Konzept: dreistufige Sicherheit für Embedded- und IoT-Systeme vom Systemstart bis zu den Anwendungsdaten.

Das Kontron Secure-System-Konzept: dreistufige Sicherheit für Embedded- und IoT-Systeme vom Systemstart bis zu den Anwendungsdaten. Kontron

Kontron hat deshalb Ende 2016 eine erste Lösung eingeführt, die speziell für den Schutz von Endgeräten im industriellen Einsatz entwickelt wurde. Die Security Solution Approtect ist seitdem in allen neuen Kontron-Produkten standardmäßig enthalten und lässt sich teilweise auch bei bereits implementierten Komponenten einfach nachrüsten. Sie ist eine Säule des Anfang 2017 vorgestellten dreistufigen Secure-Systems-Konzepts. Dieses Konzept sorgt für Sicherheit bei Endgeräten von der Datenaufnahme bis zur Übergabe der Daten an das Gateway; vom Start des Device über die Anwendungsausführung bis hin zur Datensicherung.

Sicherheit ist der wichtigste Aspekt, um das Vertrauen der Anwender in den operativen Einsatz von Technologien zu gewinnen. Das gilt für heute schon verfügbare Applikationen, ist aber noch zentraler für den Einsatz von neuen Anwendungen im IoT, der Smart Factory oder Industrie 4.0 und in der Medizintechnik. Nur wenn Unternehmen Vertrauen in die neuen Möglichkeiten haben, werden sie diese auch nutzen und von ihren Vorteilen profitieren.

Um sichere Embedded-Systeme verwirklichen zu können, hat Kontron das Secure-Systems-Konzept entwickelt. Es beruht auf drei Stufen: der Absicherung des BIOS, des Betriebssystems sowie der Anwendungen und ihrer Daten. Damit werden drei essenziell wichtige System-Ebenen der Kunden geschützt, sodass sie sich nicht länger Sorgen um die Sicherheit ihrer Daten machen müssen.

Für den Schutz der BIOS-Ebene setzt Kontron auf etablierte Standards.

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