Katek nutzte schon vorher das Softwarepaket OIC und war vor allem von der Softwarekomponente IC-Run begeistert. Die Integration von Pulse sollte die Produktionsabläufe zusätzlich optimieren. „Der automatische Produktwechsel für die Gesamtlinie hat uns ein großes Stück nach vorne gebracht“, berichtet Georg Fahringer, technischer Sachbearbeiter bei Katek.

Georg Fahringer vor einer Pulse-Linie bei Katek Asys

Georg Fahringer (li) vor einer Pulse-Linie bei Katek Asys

Asys bietet mit Pulse ein komplettes System inklusive Anbindungen, Software und Devices aus einer Hand und arbeitet dabei mit einer offenen Schnittstelle. So lassen sich weitere Maschinen und selbst Fremdanlagen einbinden.
Katek geht mit der Integration die Herausforderung der Mikrostopps in der Linie an. Das eigene System generiert erst nach fünf Minuten Stillstand eine Fehlermeldung, sodass Mikrostopps oft durchs Raster fallen. Pulse kann diese abfangen und reduzieren. Die App Alerts&Info meldet Faktoren, die zu Linienstopps führen können, bevor sie eintreten. Bediener bekommen eine übersichtliche To-do-Liste auf Smartwatch oder Tablet angezeigt, die Aufgaben sind nach verbleibender Reaktionszeit priorisiert. So lassen sich Linienstopps effektiv vermeiden und Mikrostopps frühzeitig erkennen.

Ein weiterer Vorteil von Pulse sind die beschleunigten Reaktionszeiten beim Be- und Entladen der Linie. Die Software zeigt beispielsweise die Vorwarngrenzen für den Leiterplattenabstapler und den Magaziner direkt auf dem Smart Device an, Bediener können planen und die Magazine rechtzeitig wechseln. Insgesamt verzeichnet Katek weniger Maschinenstopps und damit gesteigerte Linienproduktivität. Bisher nutzen bereits 40 Prozent der Mitarbeiter die Pulse Smartwatch.

Productronica 2017: Halle A3, Stand 277