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Messebesuch zum Anfassen: Spannende Technik rund um die Automatisierung zeigt sich im November in Nürnberg.
Die Messe eignet sich nicht nur zum herumschlendern. Viele Unternehmer machen direkt Nägel mit Köpfen.
Das Anschauungsobjekt direkt in Blicknähe – so können sich Aussteller und Besucher am besten austauschen.

1990 startete die Automatisierungsmesse mit 63 Ausstellern und rund 3 400 Besuchern – 25 Jahre später erwartet der Veranstalter Mesago weit mehr Betrieb in den Nürnberger Messehallen: Rund 1 650 Aussteller aus über 40 Ländern und 60 000 Besucher haben sich angekündigt. Dafür ist die Ausstellerfläche in diesem Jahr noch einmal gewachsen. Mit der neu erbauten Halle 3A erweitert sich der Platz insgesamt auf rund 115 000 m². Um dem Besucher die Laufwege so plausibel wie möglich zu gestalten, hat sich einiges in der Aufteilung getan. Die neue Halle beherbergt neben den Hallen 4A und 7A einen Teil der Sensorik-Aussteller. Aber auch Elektrische Antriebstechnik sowie Steuerungstechnik sind dort zu finden. Nachdem Siemens bereits im letzten Jahr fast die komplette Halle 2 belegt hat, macht der Konzern diesmal keine halben Sachen: Die komplette Halle 11 wird in diesem Jahr in petrolfarbenes Licht getaucht sein. Auf rund 3 100 m² zeigt das Unternehmen als thematischen Schwerpunkt das Zusammenspiel von Automatisierung und Digitalisierung entlang der industriellen Wertschöpfungskette. In Halle 2 wird sich dafür nun ausschließlich mit dem neuen Schwerpunktthema industrielle Kommunikation befasst. Der Besucher findet hier sowie in Halle 10 Aussteller zu den Themen Industrial Ethernet und Feldbussysteme. Die Software-Aussteller, die zuvor in Halle 11 residierten, wandern in die Halle 6 und ergänzen dort die mechanische Infrastruktur und die Steuerungstechnik.

Besucher können den Kurzvorträgen im Messeforum beiwohnen. Wer am Kongress teilnimmt, den erwarten außerdem zwei Keynotes und eine Podiumsdiskussion.

Besucher können den Kurzvorträgen im Messeforum beiwohnen. Wer am Kongress teilnimmt, den erwarten außerdem zwei Keynotes und eine Podiumsdiskussion. Mesago

Von Foren und Diskussionen

Der VDMA (Halle 3, Stand 618) und der ZVEI (Halle 2, Stand 610) organisieren wieder Messeforen mit Vorträgen und Podiumsdiskussionen. Zwei Diskussionen des VDMA drehen sich um das allgegenwärtige Thema Industrie 4.0 – über Security und Smart Devices sowie über die Entwicklung von Schaltschränken und MES-Lösungen. Obwohl der VDMA-Gemeinschaftsstand zur industriellen Bildverarbeitung aufgrund der in diesem Jahr wieder stattfindenden Messe Vision 2014 aussetzt, veranstaltet der Verband eine Diskussion zu diesem Thema sowie eine zum Schwerpunkt Ressourceneffizienz. Ein Großteil der Podiumsdiskussionen ZVEI steht in diesem Jahr unter dem Schwerpunkt Safety und Security.

Auch die Gemeinschaftsstände ‚AMA Zentrum für Sensorik, Mess- und Prüftechnik‘ (Halle 4A, Stand 221/225) und ‚Wireless in Automation‘ (Halle 10, Stand 322 und 422) sind wieder anzutreffen.

Kongress 4.0

Parallel zur Messe findet auch dieses Jahr wieder der Kongress zur Automatisierungstechnik statt. Im ‚R&D-Talk‘, einer Podiumsdiskussion zwischen Experten aus den Bereichen IT, Produktion und Automatisierung am 25. November 2014 um 16:00 Uhr, dreht sich in diesem Jahr alles um das Thema ‚Chancen und Grenzen der Industrie 4.0‘. Die Diskussion soll einen Einblick in die aktuelle Forschungs- und Entwicklungsarbeit der Branche geben und die Herangehensweise verschiedener Firmen erörtern.

Neben insgesamt 48 Vorträgen in 16 Sessions finden am zweiten Messetag wieder zwei kostenfrei zugängliche Keynotes statt. Um 16:00 Uhr behandeln Prof. Dr. Stefan Wrobel (Fraunhofer IAIS) und Prof. Dr. Alexander Verl (Fraunhofer IPA) das Thema ‚Big Data‘. Dieser Begriff steht für das schnelle Wachstum der verfügbaren Datenbestände und die sich ergebenden vielfältigen wirtschaftlichen Chancen. Die Vortragenden erläutern die Grundlagen und geben einen Überblick mit Fokus auf Potenziale im industriellen Bereich. Die zweite Keynote um 17:15 Uhr hält Prof. Dr. Stefan Seelecke (Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik, ZeMA) zum Thema ‚unkonventionelle Antriebe mit Smart Materials‘. Formgedächtnis-Legierungen, Piezokeramiken oder elektroaktive Polymere, die ihre Form durch externe Stimuli verändern – eine Möglichkeit für leichte und energiesparende Aktorsysteme: Seelecke stellt die Funktionsprinzipien, beispielhafte Anwendungen und deren Möglichkeiten vor.

Der Innovationspreis der Automatisierungsindustrie 2014 wird in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen. Ausgezeichnet werden wieder Jungingenieure bis 35 Jahre, die sich durch herausragende Leistungen verdient gemacht haben. Prämiert werden die drei besten Vorträge am zweiten Messetag zwischen 16:45 und 17:15 Uhr in der Pause zwischen den Keynotes.

Der Vogel zwitschert

Damit Sie während der Messe immer auf dem Laufenden bleiben, twittern wir für Sie live aus den Hallen. Egal, ob spannende Produkte oder Neuigkeiten aus den Pressekonferenzen: Sie bleiben auf dem neuesten Stand – wo auch immer Sie sich gerade befinden. Statten Sie dazu einfach unserem Twitter-Account unter twitter.com/aeaktuell einen Besuch ab. Besitzen Sie selbst einen Account, können Sie uns direkt folgen. Über den Hashtag #SPS14 gibt es weitere Infos zur Veranstaltung und über Neuheiten der Aussteller.

Messe im Detail – SPS IPC Drives 2014

Veranstaltungsort:
Messe Nürnberg

Adresse fürs Navi:
Karl-Schönleben-Str.
Messeplatz 1
90471 Nürnberg

Termin:
25. bis 27. November 2014

Öffnungszeiten:
Di und Mi 9 bis 18 Uhr
Do 9 bis 17 Uhr