Die Voraussetzung für eine anhaltende expansive Entwicklung sichert sich die Firma mit ihrem 3.Bauabschnitt, der am 17.5.06 seiner Bestimmung übergeben wurde. In nur 9 Monaten wurden 4000m2 mit 600m2 Reinraum geschaffen, dabei wurden ökonomische und ökologische Ziele verwirklicht.


Zu erkennen am Solardach mit einem Ertrag von 23 kWp oder der Geothermie mit 32 Erdsonden, die bis 120m in die Tiefe ragen und im Sommer für Kühlung sowie im Winter für Wärme sorgen.


iC-Haus bietet eine Auswahl an Halbleiterprozessen und Montagetechniken: CMOS (digital und analog im Sub-µm-Bereich, optional Hochvolt bis 50V, E2PROM, Opto und Hallsensensoren), BCD (digital und analog im Sub-µm-Bereich, optional 60V, E2PROMs, Opto-und Hall-Sensoren) sowie Bipolarprozess analog (optional hier 50 V, Opto-, Hallsensoren). Die Assemblierung kann als SMD, Flip-Chip, COB/Glass oder im Standardplastikgehäusen ( QFN, SOP, QFP, SOT usw. ) erfolgen. Auch sind komplette Mikrosysteme möglich sowie MEMS, MCMs, Opto-BGA und andere Optogehäuse.


Das neueste Produkt von iC-Haus ist ein kontaktloser Linearwegsensor mit analoger und digitaler Auswertung. Der iC-ML ist ein integrierter magnetischer  Linearwegsensor/-Encoder im platzsparendem  TSSOP20 Gehäuse (6,6 x 6,4 x 1,1 mm). Der Schaltkreis enthält vier Hallsensoren zur analogen Sinus-/Cosinus-Bildung im Polabstand von 2,56 mm, sowie eine integrierte Signalverarbeitung mit ADC und Ausgangsschnittstellen. Über drei Konfigurationsanschlüsse lassen sich 26 Betriebsarten zur Wegauswertung der Stellungen des über dem Chip angeordneten Magnetbandes auswählen. Magnetfeldstärken ab 20 mT sind für einen sicheren Betrieb ausreichend; ein entsprechendes Gain- bzw. Error-Signal kann zur Abstandsüberwachung und Zentrierung des Magneten genutzt werden.


Es werden Arbeitsabstände zwischen Magnetband und Gehäuse von 1…2 Millimetern erreicht, abhängig von Magnetmaterial und –größe. Neben rein analogen Sinus- und Cosinussignalen zur Wegbestimmung mit externen Interpolatoren bietet der iC-ML hieraus aufbereitete Ausgangssignale mit einer Auflösung von 6, 7 und 8 bit, so dass Auflösungen von 20 µm und bis zu 256 Linearschritte erfasst werden.


In analoger Form liegt die Wegstecke als periodische Sägezahn- und Dreiecksspannung mit frei wählbaren Amplituden vor. Als Digitalsignale stehen A/B-Quadratursignale mit Nullimpuls Z sowie Up-/Down-Pulse zur Ansteuerung von Zählern zur Verfügung. Zusätzliche Power-Reduction-Modes erlauben die Halbierung des Betriebstroms. Es können Geschwindigkeiten bis zu 5 m/s verarbeitet werden.


Mehrere iC-MLs lassen sich kaskadieren und ermöglichen so die Abtastung von  unterschiedlichen Koordinaten, indem die Bausteine in einer Kette nacheinander aktiviert und die Wegsignale auf einen 4-Draht-Bus ausgeben werden. Dies vereinfacht die Anbindung an einen µC oder Interpolator. Anwendungsgebiete für iC-ML sind analoge/digitale inkrementale Linearmaßstäbe, kontaktlose Schiebeschalter/Linearpotentiometer,  Füllstandsmesser, Kommutierung von Linearantrieben, sowie Linearsensoren in verschieden industriellen Anwendungen in einem Temperaturbereich von -40 bis 125 °C.
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