Führen zu signifikanten Energieeinsparungen: Relais mit zwangsgeführten Kontakten.

Führen zu signifikanten Energieeinsparungen: Relais mit zwangsgeführten Kontakten.

„Allenthalben ist energieeffizientes Design das Gebot der Stunde“, so Jürgen Steinhäuser, Vertriebsleiter der Elesta Relays in Seligenstadt. „Spätestens seit den UN-Klimaberichten und den darauf folgenden Verlautbarungen von G8 und EU ist klar, dass es eine gesellschaftliche Aufgabe ist, in Sachen Klimaschutz mehr und gezielter tätig zu werden.“ Beispielsweise wären
moderne Konzepte für Relais mit zwangsgeführten Kontakten, die bei sicherheitsrelevanten Steuerungen der Automatisierung, Aufzugsbau oder der Medizintechnik eingesetzt werden, eine Alternative. Der Energieverbrauch lässt sich durch den Einsatz sensitiver Relaisspulen erheblich senken. Sensitiv bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Leistungsaufnahme des Relais im Vergleich zur Standardversion niedriger ist. Der Hersteller erreicht das durch eine größere Anzahl an Spulenwindungen, wodurch sich die Amperewindungszahl und die Stromaufnahme reduziert. „Das hat allerdings die Konsequenz, dass auf gleichem Raum im Spulenkörper mehr Kupferdrahtwindungen mit meist dünnerem Querschnitt untergebracht werden müssen“, erklärt Jürgen Steinhäuser, „was oft bei akkubetriebenen Fernsteuerungen oder anderen netzunabhängigen Applikationen genutzt wird.“ Bei Elestas Produktfamilie SIS112 beträgt die Halteleistung nach Herstelleraussagen 80 Milliwatt. Moderne Relais mit zwangsgeführten Kontakten nach EN 50205 bieten durch Absenkung der Spulenerregerspannung auf die Haltespannung eine Maßnahme, um den Forderungen nach energieeffizientem Design Rechnung zu tragen. Zudem erhöht sich die Relaisperformance und Energiekosten werden gesenkt. (eck)