Lynn Reed, President von Tekmos, links, mit seinem deutschen Repräsentanten Wolfgang Zang, Geschäftsführer der ED-V

Lynn Reed, President von Tekmos, links, mit seinem deutschen Repräsentanten Wolfgang Zang, Geschäftsführer der ED-V

Die Tekmos Inc. aus Austin/Tx ist auf Entwicklungen rund um den weit verbreiteten 8-Bit-Core 8051 von NXP Semiconductors spezialisiert und bietet Replacement-ICs für vom Originalhersteller abgekündigte Mikrocontroller an. Die Ersatz-ICs sind Code- und Timing-kompatibel zu den Originaltypen, werden aber in einem modernen CMOS-Prozess von X-Fab/UK gefertigt.

Die ersten Prototypen stehen in der Regel bereits nach vier bis acht Wochen zur Verfügung. Die Stückzahlbegrenzung nach unten ist durch das Assembly-Fertigungslos vorgegeben und liegt bei etwa 1000 Bauteilen. Lynn Reed, President von Tekmos, erklärt: „Durch die Realisierung mehrerer Custom-Designs auf einem Chip teilen sich für jeden einzelnen Kunden die NRE-Kosten für Masken und den kompletten Fertigungsprozess auf. Zusätzlich erreichen wir dadurch sehr kurze Fertigungszeiten für die Prototypen und die Serienstückzahlen.“ Der Chip verfügt über zwei bis vier zusätzliche Pins, über die die jeweilige vom Kunden gewünschte Schaltung intern aktiviert wird. Die Pins werden beim Assemblierungsprozess programmiert, sodass die einzelnen Custom-Designs vor Zugriffen von außen geschützt sind.

Die auf dem Chip realisierten ungenutzten Schaltungen bleiben im Powered-Down-State und beeinflussen nicht das aktivierte Design. Darüber hinaus konvertiert Tekmos bereits existierende, in veralteter Technologie gefertigte FPGA-Designs in applikationsspezifische Die von Tekmos entwickelte EasyWire-Software unterstützt die FPGA-Konvertierung direkt vom Bitstream. Dieses Feature ist besonders wichtig, falls die Design Files des Original-ICs nicht mehr zur Verfügung stehen. Das Programm unterstützt die beiden FPGA-Familien 3000 und 4000 von Xilinx.

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