Bei der Logimat dreht sich alles um den effizienten innerbetrieblichen Warentransport.

Bei der Logimat dreht sich alles um den effizienten innerbetrieblichen Warentransport.Euroexpo

Auf dem Stuttgarter Messegelände werden rund 1.000 internationale Aussteller, darunter mehr als 130 Neuaussteller, auf der Logimat vom 19. bis 21. Februar 2013 die neuesten Produkte und Lösungen der Intralogistik präsentieren. Dabei wird die Messe „die bislang größte“, so Messeleiter Peter ­Kazander. Erstmals belegt die Intralogistik-Messe statt eines Flügels auf dem Messegelände sechs gegenüber liegende Messehallen – und damit eine ganze Halle mit 10 500 m2 Ausstellungsfläche mehr als im Vorjahr.

Besonders stark wird wieder die Förder- und Lagertechnik vertreten sein. Die Aussteller präsentieren ihr Produkte und Leistungen in den Hallen 1 und 3. Sie zeigen Neuheiten, die Materialflüsse im Statischen und Dynamischen verbessern.

In der Halle 5 des Nordflügels konzentrieren sich die IT-Anbieter von Software-Lösungen für Lagerverwaltung und Transport, Simulation, Kommissionierung und Archivierung. Dort sind unter anderem Neuheiten für Cloud-Anwendungen zu finden. Mit SAP und anderen Backends bieten sich in vielen Unternehmensbereichen Möglichkeiten Geschäftsprozesse wie Inventur, Kommissionierung und Auslieferung zu verbessern. „Die IT ist der Backbone intralogistischer Prozesse“, kommentiert Kazander den hohen Stellenwert.

Schwerpunkt liegt auf Identifikationstechnik und fahrerlosen Transportsystemen

Messe im Detail

Logimat

Veranstaltungsort:
Neue Messe Stuttgart

Adresse fürs Navi:
Landesmesse Stuttgart
Flughafenrandstraße
70629 Stuttgart

Termin:
19. bis 21. Februar 2013

Öffnungszeiten:
9 bis 17 Uhr

Die Hallen 4, 6 und 8 des Südflügels stehen ganz im Zeichen von Informationsfluss und Dynamik im Lager. Das beginnt in Halle 4 mit Kennzeichnungs-, Identifikations- und RFID-Komponenten, -Systemen und -Lösungen. Sie zeigen, wie Waren und Informationen effizient verknüpft und auch wieder getrennt werden. Die großen Themen sind hier nach wie vor eine weitere Automatisierung der Systeme, die Spezialisierung auf Lösungskonzepte und eine stärkere globale Vernetzung. Diskutiert werden in Stuttgart im Auto-ID-Bereich auch die heutigen Anwendungsmöglichkeiten für die RFID-Technik, die Potenziale der Near Field Communication (NFC) oder der Praxisnutzen mehrdimensionaler Barcodes. Viel Bewegung bringen die Anbieter fahrerloser Transportsysteme (FTS) in die Halle 6. Neben der Entwicklung frei fahrender Shuttles gelten FTS als eine der zukunftsträchtigsten Transportlösungen für das Lager. Die Hersteller der Flurförderzeuge präsentieren die Neuheiten und Höhepunkte ihrer aktuellen Produktpalette in den Hallen 6 und 8.

Informativer Mehrwert mit Vorträgen und Diskussionen

Die spannendsten Vorträge und Diskussionen für Automatisierer.

Die spannendsten Vorträge und Diskussionen für Automatisierer.Redaktion IEE

Bewährtes Zusatzelement des Messekonzeptes sind die eineinhalb-stündigen ­Sequenzen auf den Fachforen. Rund 90 Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und internationalen Fachmedien werden auf sechs Forenflächen in 24 Vortragsreihen aktuelle Themen der Intralogistik diskutieren, Lösungen vorstellen und Handlungsdirektiven ableiten. So richtet das Institut für Fördertechnik und Logistik der Universität Stuttgart (IFT) am zweiten Messetag den ‚Intralogistics – Future – Technology-Tag‘ aus. Dort wird der Leistungsbewertung und optimalen Personaleinsatzplanung in der manuellen Kommissionierung nachgegangen sowie der Frage, wann sich intralogistische Systeme und Anlagen rechnen. In Halle 6, Stand 125 betreibt das IFT während der gesamten Messezeit zudem eine mehr als 240 m2 große Sonderfläche, auf der Zukunftsaspekte der Intralogistik anhand neuer FTS-Ansätze erörtert werden. Drei weitere Live-Vorführungen bietet die Messe in Halle 5, Stand 175 zum Thema ‚Effizientes Warehousing‘ oder mit dem ‚Tracking & Tracing Theatre‘ in Halle 4, Stand 503.